Eine potenzielle Ostliga-Konstante. Martin Ivansich über die logische Aufstiegsansage von Draßburg.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 13. Februar 2019 (02:35)

Am Montag hob die Crew des ASV Draßburg von Wien-Schwechat aus in Richtung Trainingslager ab. Das Team von Neo-Trainer Franz Lederer will sich auf Mallorca den Feinschliff holen, um in der Burgenlandliga die sieben Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger Siegendorf nicht nur über die Ziellinie zu bringen, sondern auch rasch erst gar keinen Zweifel aufkommen zu lassen, wer in die Regionalliga Ost aufsteigen wird.

Beim Winterkönig wird diesmal nichts dem Zufall überlassen. Anders als in den Jahren zuvor, als Draßburg zwar ein ausgewiesenes, aber nicht unbedingt aufstiegswilliges Spitzenteam war, wurde in dieser Saison das Ziel Ostliga öffentlich kommuniziert. Nun braucht es nur noch die Kür in Form eines guten Frühjahrs.

Dass im Fußball viel passieren kann, wissen wir. Dass sich der ASV Draßburg im Normalfall die Butter aber nicht mehr vom Brot nehmen lassen wird, ist trotzdem aufgelegt. Und dass die rot-goldenen Aussichten in weiterer Folge rosig sind, ebenso. Denn beim Klub von Präsident Christian Illedits könnte das Potenzial (Mannschaft und Infrastruktur) auch in der Regionalliga Ost passen, um eine solide Rolle zu spielen. Und um neben Parndorf und Neusiedl sowie den Mattersburg Amateuren dann endlich – zumindest für mehr als nur eine Saison – eine weitere Konstante in der dritthöchsten Spielstufe zu etablieren.