Gestärkt in die Zukunft blicken. Über die AKA-Lage gestern, heute und morgen.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 20. November 2019 (02:11)

Es gab Zeiten, da wurde Fußball-Burgenland für seine Nachwuchsarbeit national belächelt. Punkte abholen – so lautete oft die Devise, wenn Österreichs Großklubs zum BNZ Burgenland düsten und sich leichte Beute erhofften.

Hier hat sich grundlegend viel verändert. Spätestens seit 2009 die Fußballakademie Burgenland in Mattersburg eröffnet wurde, haben sich die rot-goldenen Kräfte konzentriert und im Lauf des letzten Jahrzehnts kontinuierlich entwickelt. Die größten Talente können sich nun optimal entfalten.

Auch wenn die Zahlen in Form von Punkten und Tabellenrängen nicht ständig passen. Die Ausbeute unserer (im Vergleich zur Konkurrenz oft jüngeren) U18 etwa ist mit vier Punkten im Herbst mager. Sie ist aber nicht zwingend ein Spiegel der täglich erbrachten akribischen Trainingsarbeit. Parallel dazu heben die Burgenländer ab und zu in Sphären ab, die auf ein goldenes Zeitalter schließen lassen.

So geschehen etwa im Frühjahr, als die U15-Mannschaft sensationell Vizemeister wurde. Punktuelle Hochs und Tiefs sind also die eine Seite. Die andere Seite ist ein generelles Barometer. Das zeigt im einwohnerschwächsten Bundesland nach oben. Weil das Burgenland dem restlichen Österreich im Nachwuchs längst nicht mehr nur hinterherhinkt. Es hat sich mittendrin etabliert.