Keiner für ganz vorne zu finden

Über kleinere Brötchen, die die Gruppe Mitte-Klubs in der Burgenlandliga heuer backen müssen.

Michael Heger
Michael Heger Erstellt am 16. September 2021 | 01:46

Nach neun Meisterschaftsrunden war im Vorjahr Schluss im rot-goldenen Fußball-Unterhaus. Zu diesem Zeitpunkt lagen in der Burgenlandliga mit dem FC Deutschkreutz, der sogar Spitzenreiter war, und dem SC Ritzing, der nach Verlustpunkten ebenfalls zu den Top-Fünf zählte, zwei Teams aus der Gruppe Mitte im absoluten Spitzenfeld der Liga. Fast ein Jahr und eine (ewig) lange Corona-Pause später kann keine der zwei Mannschaften mit den absoluten Topteams Schritt halten. Stattdessen bilden Ritzing (5.), Bad Sauerbrunn (7.), Deutschkreutz (8.) und Horitschon (9.) aktuell eher einen Mitte-Block im „Leo“ der Liga.

Die Gründe dafür sind schnell ausgeforscht. Beiden Top-Klubs aus der Vorsaison fehlt es heuer an der Kaderbreite. Während Parndorf, Siegendorf, Oberwart und Pinkafeld in engen Spielen noch nachlegen können, ist das nun nicht möglich. So ist man zwar immer wieder für starke Auftritte gut, fehlt aber die Konstanz, um sich ganz vorne einreihen zu können. Interessant wird sein, wie die beiden (in den vergangenen Jahren) doch erfolgsverwöhnten Vorstandsriegen in der Winterpause auf diesen Umstand reagieren. Denn im Umkehrschluss fehlt Deutschkreutz und Ritzing auch nicht viel, um wieder ganz vorne mitmischen zu können. Oder zielt man, ob des größeren Punkterückstands schon auf die Saison 2022/23 ab?