Neuling Draßburg als Stabilisator. Über unsere Ostliga-Vertreter und den Draßburger Herbstauftritt.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 11. Dezember 2019 (02:18)

Der unerwartete Abstieg das SV/ESV Parndorf hinterließ im Sommer Spuren. Burgenlands verbliebenen Regionalligisten Neusiedl und SVM Amateure wurden durch Liga-Neuling Draßburg verstärkt. Weg war allerdings die langjährige Ostliga-Konstante. Statt einem sanften Anstieg zu vier Vertretern blieb Rot-Gold mit drei Klubs (bei acht NÖ- und fünf Wiener Teams) ein Liga-Nebenschauplatz. Der sich aber mausert.

Beispiel Neusiedl am See. Auch wenn den Seestädtern nach dem richtig guten Start mit 15 Punkten aus sieben Spielen unerklärlich die Luft ausging. Die 22 Zähler nach 16 Partien wirken ernüchternd, aber (noch) stabil und nicht besorgniserregend.

Beispiel Mattersburg Amas. Dort stieg die Kurve nach neun Runden (Letzter bei einem Sieg und einem X) steil bergauf, Filip Borsos stellte dann mit fünf Toren in sieben Partien sogar noch den Knipseranspruch. 19 Punkte sind für die jungen Fohlen insgesamt mager, angst und bange muss uns aber nicht sein. Die Kurve passt.

Beispiel Draßburg. Nach dem 0:5 in Runde eins gegen Stripfing war ein Sofort-Absturz des Liga-Neulings zu befürchten. Umso mehr beeindrucken 22 Punkte und Platz acht. Diese Bilanz ist toll für den Verein. Sie ist aber auch ein wichtiges Zeichen für die burgenländische Klubstärke in der Regionalliga. Denn die scheint sich in dieser Saison zu stabilisieren.