Psychologischer Vorteil des Duos. Michael Heger über die spannende Tabellensituation an der Spitze der 2. Liga Mitte.

Von Michael Heger. Erstellt am 28. März 2018 (01:58)

Viele rechneten mit einem Start-Ziel-Sieg der FSG Oberpetersdorf/Schwarzenbach, die aus der Pole-Position in die Rückrunde gegangen war. Bereits nach zwei Partien zog der SC Neudörfl aber – wenn auch nur aufgrund der Tordifferenz – an der Truppe von Neo-Trainer Josef Degeorgi vorbei.

Bei einem Spiel mehr als die ersten Verfolger beträgt der Vorsprung des Top-Duos bereits zehn Punkte auf die drittplatzierten Ritzinger. Da die Konkurrenz erst Anfang Mai die Möglichkeit hat, die sogenannten „Verlustpunkte“ in echte Punkte umzuwandeln, ergibt sich daraus mit Sicherheit ein psychologischer Vorteil für die beiden Spitzenteams.

Die Doppelrunde am Osterwochenende könnte daher schon die eine oder andere Vorentscheidung bringen, denn für Favorit Oberpetersdorf/ Schwarzenbach, mit seinen namhaften Spielern, ist der Druck sicher nicht kleiner geworden. Neudörfl-Trainer Jürgen Burgemeister sieht sich noch immer in der Außenseiterrolle und genießt die Tatsache, noch immer vorne voll dabei zu sein. Sicherlich waren die Bodenverhältnisse bisher nicht ideal für die FSG-Kicker. Da tat man sich gegen vermeintlich einfachere Gegner doch recht schwer, spielerisch zu überzeugen.

Bleibt abzuwarten, welches System das erfolgreichere ist: Das Neudörfler Kollektiv oder die starken Einzelspieler der FSG.