SVM ist wieder in Position

Erstellt am 06. Dezember 2017 | 01:10
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Nach den Niederlagen in der Südstadt (0:2) und in Salzburg (0:1) war Fußball-Bundesligist Mattersburg gegen den LASK gefordert, um nicht den jüngsten Schwung zu verlieren. Abermals veränderte Coach Gerald Baumgartner seine Elf. Markus Pink, zuletzt auf der Seite im Einsatz, lief diesmal in seiner Stammrolle ganz vorne auf. Die Variante ging auf. Pink war es, der den 1:0-Sieg fixierte. Dass der Stürmer knapp — für den Assistenten kaum erkennbar — im Abseits stand, tat der Freude über den Sieg keinen Abbruch. Fehlentscheidungen sollen sich über eine Saison ja ausgleichen. Der SVM stand im Herbst diesbezüglich schon öfter auf der anderen Seite.

Unabhängig davon investierten die Profis auf dem Platz viel, traten kompakt auf, ließen lange Zeit wenig zu und boten, als der LASK nach dem Wechsel besser ins Spiel kam, den Linzern kämpferisch die Stirn. Ein ähnliches Auftreten wird man auch am Samstag bei Rapid benötigen. Bestehen kann die Truppe von Trainer Gerald Baumgartner dort. Das hat sie in Runde eins beim 2:2 bewiesen. Und mit drei Siegen (unter anderem 3:1 bei der Austria) sowie einem Remis aus den letzten sechs Spielen sollte es nach der langen Flaute im Herbst auch nicht (mehr) am Selbstvertrauen scheitern. So gesehen hat sich Mattersburg längst wieder ernsthaft in Position gebracht, um bei Rapid erneut überraschen zu können.