Viermal Hoffnung, einmal Warnung.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 18. Juli 2018 (02:02)

Die Rollen der burgenländischen Teilnehmer in der ersten Runde des Uniqa ÖFB Cups sind klar verteilt. Für Bundesligist Mattersburg zählt beim Regionalliga Mitte-Klub Allerheiligen nur das Weiterkommen. Ganz anders ist die Ausgangslage für die vier restlichen rot-goldenen Vertreter: Burgenlandliga-Absteiger Neuberg muss beim niederösterreichischen Ostliga-Aufsteiger Leobendorf ran: Die Südburgenländer sind der klare Außenseiter.

Noch krasser ist die Lage im Norden. Da lautet das Duell zweimal Regionalliga gegen Bundesliga und einmal Burgenlandliga gegen Bundesliga. Während Parndorf und Neusiedl mit Altach und Admira zwar einen Oberhaus-Klub, aber eben nicht unbedingt das ganz große Los zogen, hat BFV-Cupsieger Siegendorf mit Titelverteidiger Sturm Graz einen Publikums-Hit erwischt. Sportlich ist die Aufgabe für alle drei Teams immens schwer.

Dass im Pokalbewerb immer wieder Fußball-Gesetze und klare Kräfteverteilungen außer Kraft treten, ist bekannt. Und besonders im Burgenland weiß man spätestens seit der letzten Saison, in der Wimpassing am Weg ins Viertelfinale (!) Bundesliga-Klubs bezwang —, dass nichts unmöglich ist. Für Parndorf, Neusiedl, Siegendorf, aber auch für Neuberg darf das im Vorfeld als berechtigter Hoffnungsschimmer durchgehen. Für Mattersburg muss es ein deutliches Warnsignal sein.