Verkehr braucht Gesamtlösungen. Richard Vogler über Verkehrsbelastungen in Mattersburg.

Von Richard Vogler. Erstellt am 20. Februar 2019 (03:47)

Man kennt das Problem bei weitem nicht nur in der Bezirkshauptstadt: Frequentierte Straßen gibt es in jeder noch so kleinen Ortschaft. Den Autofahrern dienen sie als willkommene Abschneider, den Anrainern macht der Verkehr aber tagtäglich das Leben schwer. In Mattersburg macht aktuell die ÖVP die Johann Strauß-Gasse zum Verkehrsthema. Zum einem liegt sie im lebenswerten Wohngebiet, zum anderen dient sie sogar dem LKW-Verkehr als Abkürzung von der S31 in die Gemeinden Marz oder Rohrbach. Nicht zu vergessen: Kindergarten und Gymnasium liegen ebenso in Reichweite und werden auch laufend angefahren.

Außer Zweifel steht, dass die Straße stark frequentiert ist. Mit anderen klassischen Durchzugsstraßen wie der Forchtenauer- oder Wienerstraße ist die Belastung jedoch nicht vergleichbar.

Dass die Stadt-ÖVP hier nun von der SPÖ eine Lösung einfordert, ist nicht nur, aber auch, eine politische Folge des Problems. Fakst ist, dass in Mattersburg die Bevölkerungszahl steigt und damit auch die Anzahl der Autos. Die konkrete ÖVP-Forderung einer Einbahn-Regelung würde zwar eine Entlastung der Gasse bringen – der Verkehr würde sich jedoch nur verlagern und andere Teile der Stadt wären betroffen.