Verspätungen als Pendler-Ärgernis. Über Probleme auf der Zugstrecke in Richtung Wiener Neustadt.

Von Richard Vogler. Erstellt am 06. November 2019 (03:41)

Dass es im öffentlichen Verkehr ab und zu Verspätungen gibt, das kommt immer wieder vor. In den vergangenen beiden Wochen war dies jedoch keine Ausnahme, sondern die Regel: Betroffen war der bei Wien-Pendlern beliebte Regionalzug von Mattersburg nach Wiener Neustadt um 6 Uhr morgens, der in zehn Tagen acht Mal zu spät kam.

Die Folge liegt auf der Hand: Die Reisenden verpassten den Anschlusszug nach Wien und mussten sich damit doppelt ärgern.

Das kann natürlich kein Dauerzustand sein. Auch wenn klar ist, dass es für jede Verspätung mehr oder weniger plausible Gründe gibt, sollten sich die ÖBB des Falles annehmen und für pünktliche Abfahrtszeiten sorgen. Und das nach Möglichkeit konstant. Denn wo ein Einzelfall sicher noch verziehen wird, da sorgt eine ständige Verspätung für anhaltenden Frust im ohnehin nicht so „lustigen“ Pendler-Dasein.

Die Folge wird sein, dass der eine oder andere Pendler vom klimafreundlichen Zug enttäuscht auf das gute, alte Auto umsteigen wird. Denn das Motto „Bahn fahren, Nerven sparen“, ist nicht mehr gegeben und immer wieder zu spät zur Arbeit zu kommen, kann man sich auf die Dauer einfach nicht leisten.