Verständnis für „Großbaustelle“. Über die Bauarbeiten in Mattersburg aus Sicht der Verkehrsteilnehmer.

Von Richard Vogler. Erstellt am 14. Mai 2020 (03:15)

Der Verkehr in der Innenstadt hat sich auf einen Schlag – wenn auch nur vorübergehend – grundlegend geändert: Zwei Ampeln regeln die Vorfahrt entlang der am stärksten frequentierten Straßen, die zentrale Bushaltestelle wurde „verschoben“ und beliebte Parkplätze können derzeit nicht genutzt werden. Der Grund ist bereits seit einigen Monaten bekannt: Die notwendig gewordene Sanierung der Bachdecke in mehreren Phasen. Logisch ist, dass man in der Innenstadt, wie es bei solchen Vorhaben nun einmal ist, größere Verkehrsbehinderungen befürchten muss.

In den ersten Tagen sind die Arbeiten und deren Auswirkungen aber gut über die Bühne gegangen. Eine etwas längere Fahrtzeit musste man in der Stadt als Autolenker zwar in Kauf nehmen, die Stau-Schlange reichte bei größerem Verkehrsaufkommen immerhin von der Bahnstraße bis zum Hauptplatz. Das große Chaos ist aber trotzdem ausgeblieben. Ein wenig Wartezeit sollte also kein Beinbruch sein. Und gerade jetzt, wo in Zeiten der Corona-Krise das ganz große Treiben noch ausbleibt, kann das große Bauvorhaben mit etwas Verständnis zügig über die Bühne gehen.