Abfindungen waren zu hoch. Kurz nach dem Ende von Red-Zac-Gruber erklärt Masseverwalter Hajek die Hintergründe. 14 Arbeitnehmer verloren ihren Job.

Von Bettina Eder. Erstellt am 16. Juni 2017 (04:35)
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„Es hat sicher mehrere Gründe gegeben, aber es dürfte vor allem daran gelegen haben, dass kein Betriebsnachfolger gefunden wurde. Und die meisten Mitarbeiter mit hohen Abfertigungsansprüchen gegangen sind. Herr Gruber ist ja eigentlich schon seit etwa zwei Jahren in Pension und hat das so weiter gemacht und hat einen Nachfolger gesucht“, so der Masseverwalter Peter Hajek jun. zum laufenden Konkursverfahren von Ing. Gruber Kommanditgesellschaft (Red Zac Gruber) .

Das Unternehmen ist mittlerweile geschlossen, die Mitarbeiter haben das Dienstverhältnis beenden müssen, so die traurige Nachricht. Betroffen sind davon am Standort in der Mattersburger Wiener Straße insgesamt 14 Arbeitnehmer.

„Geschäft war immer leicht positiv“

„Das Unternehmen war als Elektrotechniker am Bau im Privatkundengeschäft und als Red Zac-Händler alteingesessen. Und das Geschäft war letztlich auch immer leicht positiv, aber es waren die Altlasten und Abfertigungsansprüche einfach zu hoch“, so Rechtsanwalt Hajek weiter.

Hajek schätzt, dass sich die „Schulden knapp unter einer Million Euro bewegen dürften.“ Derzeit wird der Wert der Liegenschaft sowie Inventar geschätzt, denn „es wird nicht das Unternehmen verkauft, sondern nur die Teile“, so Hajek.