KUZ-Neubau kommt nicht zur Ruhe. Das KUZ sorgt weiter für Diskussionen. Am 10. Juli gibt es mit Landesrat Doskozil für die Gemeinderäte einen Infoabend.

Von Richard Vogler. Erstellt am 27. Juni 2018 (04:57)
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Unendliche Geschichte. War es beim ersten Plan der Erhalt der Gebäudehülle, so sorgt nun beim Neubau des KUZ die Platzkapazität für Diskussionen.
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Der Dauerbrenner „KUZ Neu“ war auch Thema bei der Donnerstag vergangener Woche veranstalteten Gemeinderatssitzung. Die ÖVP brachte den Antrag ein, den Neubau anzudiskutieren – im Konkreten die Saalkapazität und den Stand der Planungsarbeiten.

„Die Mattersburger und Walbersdorfer wollen keine Schmalspur-Variante KUZ ‚light‘, sondern den versprochenen Veranstaltungssaal mit bis zu 600 Sitzplätzen“, fordert Stadtrat Andreas Feiler nachträglich in einer Presseaussendung und nimmt auch SPÖ-Bürgermeisterin Ingrid Salamon in die Pflicht, sich für ein „vollwertiges Kulturzentrum“ einzusetzen.

Kulturstandort soll erhalten bleiben

„Uns war immer wichtig, dass der Kulturstandort erhalten bleibt und dass es dort auch weiterhin eine Gastronomie geben wird. Die Volkshochschule und das Literaturhaus kommen wieder zurück, zusätzlich wird das Landesarchiv und die Landesbibliothek dort Platz finden“, hielt Salamon in der Gemeinderatssitzung fest und verwies auch auf die Zuständigkeit. „Ich sage es noch einmal – dies ist nicht die Baustelle der Stadtgemeinde, sondern der Kulturabteilung des Landes.“ Salamon verwies in ihren Ausführungen darauf, dass auch die erste Variante nicht angenommen worden war.

„Als Landesrat Bieler die Pläne mit den 600 Plätzen präsentierte, hat dies einigen nicht gepasst. Nun gibt es eine andere Variante, die auch nicht passt. Die Diskussion wird politisch verzerrt – in die Richtung, wohin man sie braucht.“

Von einigen Gemeinderäten wurde auch der Wunsch nach mehr Informationen bezüglich des Neubaus geäußert sowie nach einer Zusammenkunft mit Doskozil. Dem Wunsch wird auch entsprochen. Am 10. Juli wird es einen Infoabend für die Gemeinderäte mit der Möglichkeit zur Diskussion mit dem Landesrat geben (diese ist nicht öffentlich).