Brennendes Eisenkreuz: Krampusse wehren sich. Aufregung um brennendes Eisenkreuz beim Krampuslauf zog Online-Diskussion nach sich. Verein wehrt sich gegen Vorwürfe.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 28. Dezember 2018 (04:14)
zVg
„Krampus-Hochzeit“. Die Feuershow beim Lauf in Eisenstadt.

 Seit dem Auftritt der „Loipersbacher Aubochteifln“ in Eisenstadt sieht sich der Krampusverein mit Vorwürfen konfrontiert: Wie die BVZ berichtete, empörte sich eine Zuschauerin auf Facebook, weil bei der Show ein Eisenkreuz angezündet wurde. Der Verein legt Wert darauf, dass es sich dabei um kein Holzkreuz handelte, wie berichtet wurde.

BVZ

Der Kommentar, der eine intensive Online-Debatte auslöste, wurde mittlerweile von der Verfasserin gelöscht. Eine Konsequenz: Eisenstadts Bürgermeister Thomas Steiner kündigte an, dass es im Rahmen des Adventmarktes keine Krampus-Auftritte mehr geben wird. Bei einer Umfrage auf BVZ.at sprachen sich knapp 70 Prozent der Teilnehmer jedoch gegen eine Absage von Krampus-Shows aus. Auch auf der Facebook-Seite der BVZ wurde über das Thema diskutiert. Hier stellen sich viele hinter den Krampusverein.

Intensive Online-Debatte um „Loipersbacher Aubochteifln“

Dennoch sehen sich die Vereinsmitglieder auch mit heftigen Anfeindungen einzelner Personen in den sozialen Medien und in Onlineforen konfrontiert. Deshalb wird seitens der „Loipersbacher Aubochteifln“ betont, dass man sich gegen Vorwürfe des Radikalismus in jeglicher Form verwehre: Das Eisenkreuz sei nicht verbrannt worden, sondern angezündet, um zwei Ringe zu erleuchten, was wiederum als Teil der Show die „Hochzeit zweier Krampusse“ zeigen sollte. Man habe niemandem zu nahe treten wollen und diese Show auch früher aufgeführt und es sei zu keinen Protesten gekommen. Künftig will der Verein auf das Showelement verzichten.

Zugleich arbeite man daran, einen möglichen Imageschaden abzuwenden, heißt es seitens des Vereins, weshalb wegen der Anfeindungen bereits rechtliche Schritte geprüft werden.

Hier geht's zur Facebook-Debatte zum Thema!

Umfrage beendet

  • Die BVZ will es wissen: Was sagt ihr dazu? Ist die Absage gerecht?


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