Golden State Festival: Benjamin Knöbl goes Hollywood. „The Reason for Living“ Kurzfilm von Benjamin Knöbl wird beim „Golden State Film Festival“ in Hollywood Premiere feiern.

Von Sandra Koeune. Erstellt am 08. August 2018 (04:00)
zVg
Aktion! Der Marzer Benjamin Knöbl lebt und arbeitet in Los Angeles. Am 12. August feiert sein Film beim „Golden State Film Festival“ im „Sepulveda Screening Room“ Weltpremiere.

Der aus Marz stammende Benjamin Knöbl wurde mit seinem eben fertiggestellten Kurzfilm „The Reason for Living“ zum „Golden State Film Festival“ eingeladen. Seit 2015 lebt und arbeitet der 28-jährige in der Filmmetropole Los Angeles und hat sich mit seinen Arbeiten bereits einen Namen gemacht. Das 20-minütige Horror-Drama „The Reason for Living“ wird am 12. August beim „Golden State Film Festival“ seine Weltpremiere feiern. Von Benjamin Knöbl stammt nicht nur das Drehbuch, er führte auch Regie und hat den Film produziert.

„Es war eine ungemein spannende Herausforderung. ‚The Reason for Living‘ ist nicht nur mein aufwendigster Film bisher, sondern auch ein Beispiel für die wunderbare Zusammenarbeit zwischen Österreichern und Amerikanern.“

„The Reason for Living“ erzählt – kühl und in manch verblüffenden Wendungen – die Geschichte der zerbrechlichen, ein wenig naiven, reichen Witwe Eleanore. Als sie entdeckt, dass ihr Mann ihr kein Vermögen, sondern den finanziellen Ruin hinterlassen hat, rettet ihr Jimmy, ein Serienkiller, der sie als Opfer auserkoren hat, das Leben. Knöbl:

„Es ist eine Geschichte über Vertrauen, Verantwortung und das wohl ursprünglichste Bedürfnis nach Sicherheit.“

Das Golden State Film Festival findet heuer zum ersten Mal in Los Angeles statt und versteht sich als Plattform, um amerikanische und internationale Filmemacher mit Cineasten und Entscheidungsträgern in Hollywood zusammenzuführen. Beim dreitägigen Festival im historischen „Sepulveda Screening Room“ werden sowohl Lang- als auch Kurzfilme gezeigt, die anschließend in einer Preisverleihung am 13. August geehrt werden. Benjamin Knöbls „The Reason for Living“ wird zusammen mit vier anderen Kurzfilmen in der Sektion „Thriller“ vorgestellt.

Nach dem Abschluss seines Filmstudiums arbeitete Knöbl für Fernsehproduktionen in Dubai, Wien und Köln, bevor er seine Ausbildung mit einem Masterstudium in „Kommunikation“ an der Boston University in den USA abschloss. Seither arbeitet der Nordburgenländer bei verschiedensten Film- und Fernsehproduktionen in Los Angeles, unter anderem für „Westworld“ (HBO) und „Arrested Development“ (Netflix). N

eben seiner Arbeit auf Filmsets konzentriert sich Knöbl auf die Entwicklung und das Schreiben eigener Drehbücher. „In Hollywood ist es wichtig, niemals stehenzubleiben. Sobald ein Film oder ein Drehbuch fertig ist, sollte man zumindest schon die erste Seite des neuen Drehbuchs geschrieben haben. Und auch wenn das nicht immer ganz einfach ist, so macht es doch ungeheuren Spaß.“