Nach zwei Jahren Pause endlich wieder Singen zu Ostern

Aktualisiert am 17. April 2022 | 09:11
Lesezeit: 2 Min
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Meist kommen die Osternachtsänger gegen zwei Uhr Früh bei Bürgermeister Gerald Hüller (l.) vorbei, wo sie mit Würstel bewirtet werden.
Foto: zVg
Die Osternachtsänger sind heuer wieder unterwegs. Der Umzug kann aber nur in abgespeckter Form stattfinden.
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Nach zweijähriger coronabedingter Pause sind heuer wieder die Osternachtsänger des Gesangsvereines und des Kirchenchors im Ort unterwegs. Gabi Hüller erzählt: „Bei uns wird noch das Brauchtum des Ostersingens gepflegt, meines Wissens nach sind wir einer der wenigen, wenn nicht gar der einzige Ort im Burgenland, wo dieses Ritual nach wie vor hochgehalten wird.“

Nach der Auferstehungsfeier am Karsamstag Abend ziehen die Ostersänger durch das ganze Dorf und singen. Dabei werden verschiedene Stationen absolviert, wo die Sänger gerne in die Häuser gebeten und mit Suppe, Brötchen und Wein bewirtet werden.

Meist um zwei in der Früh kommen sie auch beim Bürgermeister vorbei, um sich mit Würstel zu laben. Durch den Ort gezogen und gesungen wird bei jedem Wetter, Schnee oder Regen, das ist den Sängern egal.

Heuer findet dieser gesangliche Umzug in etwas abgespeckter Form statt. Die Sänger können dieses Jahr auch nicht in den Häusern bewirtet werden, sondern in den Gärten oder Höfen sowie auf der Straße.

 

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