Preis für Lebensretter. Für sein couragiertes Verhalten erhielt Lukas Hatz den Sicherheitspreis in der Kategorie Rotes Kreuz verliehen.

Von Doris Fischer. Erstellt am 24. Oktober 2018 (04:12)
RK
Vorbildlich. Vor mehr als einem Jahr kam der ehrenamtliche Rettungssanitäter an der Unfallstelle auf der S31 vorbei, hielt an und half. Da sich im Auto niemand befand, machte er sich auf die Suche nach dem Verletzten, fand ihn 50 Meter entfernt und leistete Erste Hilfe.

Knapp ein Jahr nachdem der Student und ehrenamtliche Rotkreuz-Sanitäter Lukas Hatz ohne zu zögern bei einem Verkehrsunfall auf der S31 bei Marz Erste Hilfe leistete, wurde er nun für sein couragiertes Verhalten mit dem Sicherheitspreis in der Kategorie „Rotes Kreuz“ ausgezeichnet. „Ich bin dankbar“, meint der sozial engagierte Lukas Hatz knapp.

Ausbildung zum Notfallsanitäter

Im Vorfeld hat er nicht gewusst, dass er für den Sicherheitspreis nominiert wurde. Erst ein kurzer Anruf von der Landesstelle wies ihn darauf hin. „Für mich ist es eine Ehre, nominiert worden zu sein“, ist der ehrenamtliche Sanitäter stolz auf die Auszeichnung und ergänzt: „Jeder kann Erste Hilfe leisten.“

Aber auch der Einsatz vom vergangenen Jahr kommt wieder in Erinnerung. Zufällig kam Lukas Hatz an der Unfallstelle auf der S31 vorbei und bemerkte die Glassplitter. Er sah das zerstörte Auto. Da sich niemand im Fahrzeug befand, machte er sich auf die Suche. Es war nebelig und dunkel. Schließlich fand er den Verletzten und begann mit Reanimationsmaßnahmen. „Es ist nur traurig, dass der junge Mann zwei Wochen nach der Rettung im Krankenhaus verstorben ist“, merkt Hatz an. Mit derartigen Situationen umzugehen, hat er natürlich beim Roten Kreuz gelernt. „Du darfst das nicht an dich heranlassen“, erklärt er.

Derzeit lässt sich der 22-Jährige zum Notfallsanitäter ausbilden. Anfang nächsten Jahres steht dann die Prüfung ins Haus. Seit fünf Jahren ist er schon beim Roten Kreuz als Sanitäter tätig. Mehr zum burgenländischen Sicherheitspreis finden Sie auf Seite 9.