400.000 Euro für Kanal-Sanierung. Die Gemeinden Marz und Rohrbach müssen für ihr Abwassernetz in die Tasche greifen, dazu gingen sie eine interkommunale Partnerschaft ein.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 04. Juli 2021 (06:12)
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Interkommunale Partnerschaft. Der Marzer Bürgermeister Gerald Hüller (3.v.l.) und der Rohrbacher Ortschef Günter Schmidt (2.v.r.) versprechen sich davon einen optimierten Kostenrahmen bei hoher Ausführungsqualität. Weiter am Foto sind Amtsleiter Daniel Schmidl, Markus Pollak und Lambert Fürsatz.
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Die Kanalisationsanlagen der Gemeinden von Marz und Rohrbach haben zum Großteil ein Alter von mehr als 40 Jahren erreicht. Zum Erhalt dieser wichtigen Infrastruktureinrichtung besteht nun Handlungsbedarf.

Als Grundlage dient der Leitungskataster

Als Grundlage für Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten der abwassertechnischen Anlagen in den Mitgliedsgemeinden dient der vom Wasserverband Wulkatal mit Investitionskosten von mehr als fünf Millionen Euro erstellte Leitungskataster. Neben den technischen Daten wurde auch der Zustand der Ortskanalnetze erhoben und bewertet, damit die Sanierungsarbeiten mit der größten Priorität zeitnah in Angriff genommen werden können. Beide Gemeinden beabsichtigen in den nächsten Jahren je 400.000 Euro für Kanalnetzsanierungen aufzuwenden. Ein Großteil der Sanierungsarbeiten soll grabenlos durchgeführt werden. Dieser Einsatz neuer Technologien reduziert Baustellenverkehr, Baulärm und sonstige mit einer Baustelle verbundene Unannehmlichkeiten enorm und garantiert einen nachhaltigen Sanierungserfolg.

Zur Nutzung von Synergien sowie zur Kostenreduktion haben sich die Gemeinde Marz und die Marktgemeinde Rohrbach entschlossen, eine interkommunale Partnerschaft einzugehen. Es wurde vereinbart, die grabenlosen Sanierungsarbeiten gemeinsam im offenen Verfahren auszuschreiben. Eine Vergabe ist für Ende September vorgesehen. Mit den Sanierungsarbeiten soll noch heuer begonnen werden.

Die beiden Bürgermeister Gerald Hüller und Günter Schmidt versprechen sich von der gemeinsamen Vorgangsweise einen optimierten Kostenrahmen bei hoher Ausführungsqualität.