Arena-Kreuzung: Abbiegespuren werden verlängert. Verkehrsfluss wird durch bauliche Maßnahmen und Sensoren zur technischen Verkehrserfassung optimiert.

Von Bettina Eder. Update am 30. Dezember 2016 (08:56)
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Stau. Die Abreise vom SVM-Match ging vom vom Stadion bis zur Ampelkreuzung nur langsam voran.
BVZ, Eder

„Die Sicherheitsmaßnahmen greifen“, freut sich SP-Landtagspräsident Christian Illedits über die Effekte der vor wenigen Wochen eröffnete Ampelkreuzung bei der Arena. Nun gehe es laut Illedits darum, den Verkehrsfluss zu optimieren. Soll heißen, dass neben diversen Sensoren zur Ampelsteuerung auch einige Dinge zu- oder umgebaut werden.

„Der interne Verkehrsfluss zwischen Arena Ost und West wird durch bauliche Maßnahmen optimiert, außerdem sollen die Abbiegespuren angepasst werden. Derzeit würden die Gespräche mit den Grundstückseigentümern laufen.

Schon laufen würden die Magnetfelddetektoren zur Verkehrserfassung in den Nebenrichtungen, also auf Gewerbe- und Gemeindestraßen. Diese Sensoren ermöglichen eine teilverkehrsabhängige Ampelsteuerung und reduzieren so mögliche Rückstaus. Dies betrifft insbesondere das ARENA-Gelände.

Die neue Arena-Kreuzung hatte viel Kritik von Autofahrern einstecken müssen, dabei wurde von den Verantwortlichen immer betont, dass der Umbau vor allem zur Erhöhung der Verkehrssicherheit gemacht worden sei. „Sicherheit hat Vorrang,“ appelliert Illedtis und betont erneut den Sicherheitsaspekt der Verkehrslösung. Dass es zu Wartezeiten kommt, liege in der Natur von Ampeln, mit klarem Blick auf die Sicherheit achte man jedoch auf die Flüssigkeit des Verkehrs.

Zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit wurden sogenannte Bypässe, also direkte Straßenführungen, von Mattersburg kommend in Richtung Eisenstadt und von der S4/S31 kommend in Richtung Mattersburg errichtet.

Weiters wurde ein Schutzweg zur fußläufigen Verbindung der Arena West mit der Arena Ost markiert, der gut angenommen wird. Illedits zufolge ist das Ziel der Gesamtmaßnahme, nämlich die Steigerung der Verkehrssicherheit, erreicht. Seit Inbetriebnahme der beiden Ampelkreuzungen wurden keine Unfälle verzeichnet, heißt es aus dem Bezirkspolizeikommando Mattersburg.