Bauschutt am Feldweg sorgt für Ärger. Am Feldweg zwischen Forchtenstein wurden Fliesen, Metallstücke, Gummischläuche entdeckt.

Von Richard Vogler. Erstellt am 07. August 2019 (04:20)
Verärgert. Geht es nach Peter Pregl, wurde zum wiederholten Male Bauschutt mit Eisenstücken angebracht.
zVg

Peter Pregl von der LZM (Liste Zukunft Mattersburg) machte bereits vor einigen Jahren auf diesen Umstand aufmerksam, nun geht er wieder damit an die Öffentlichkeit.

BVZ

„Am Güterweg Richtung Forchtenstein (Anm.: Jener Weg, der an die Bruno Kreisky-Straße anschließt) wurde Bauschutt zum wiederholten Male abgelagert, über eine Gesamtlänge von zirka 1,5 Kilometer. Dieser Schutt beinhaltet färbige Fliesen, Metallstücke, Gummischläuche, Eisenstücke und vieles mehr“, so Pregl, um weiter auszuführen: „Noch dazu kommt, dass nicht planiert wurde und beim nächsten stärkeren Regenfall der gesamte Bauschutt in die Felder gespült würde! Wer würde für diesen Schaden aufkommen?! Gerade dieser Güterweg war beim letzten Unwetter sehr stark betroffen und alle Felder waren richtige Flüsse!“

Für die Instandhaltung dieses Güterweges zeichnet die Stadtgemeinde zuständig. Laut Bauhofleiter Günter Dorner hält man sich strikt an die Vorschriften und verwendet nur Recycling-Material bei den Feldwegen.

„Jener Bauschutt, der für die Feldwege vorgesehen ist, wird in der Deponie geschreddert und auch grob sortiert. Bevor das Material aufgetragen wird, kommt ein Gutachter und macht eine chemische Analyse. Nachdem der Schutt aufgetragen wurde, werden mögliche Materialien, die durchrutschen, von unseren Mitarbeitern entfernt“, berichtet Dorner. „Beim angesprochenen Güterweg von Pregl könnte sein, dass der letzte Schritt noch nicht erfolgt ist.“