Bereits 85.000 Euro für Nepal gesammelt

Seit mittlerweile fünf Jahren engagiert sich Ulli Glocknitzer für die Menschen in Nepal. Um finanzielle Unterstützung wird weiterhin gebeten.

BVZ Redaktion Erstellt am 09. Januar 2021 | 04:00
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Foto: BVZ

Es war im April 2015, als ein schweres Erdbeben der Stärke 7,9 die Nation Nepal erschütterte. Zahlreiche Menschen verloren ihr Leben und die Existenz vieler weiterer stand am Abgrund. Mitten drin auch die aus Bad Sauerbrunn stammende Tina Lang, die bereits über 25 Jahre in Kathmandu lebt. Lang blieb damals glücklicherweise unverletzt.

Ulli Glocknitzer, die Schwester von Tina Lang, startete eine Spendenaktion, die von großer Hilfsbereitschaft zeugte: Binnen einem halben Jahr konnten rund 70.000 Euro den Menschen in Nepal gespendet werden.

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Die Mattersburgerin Ulli Glocknitzer engagiert sich für Menschen in Nepal. Die Dankbarkeit ist groß.
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Dies liegt mittlerweile fünf Jahre zurück, Ulli Glocknitzer ist weiterhin am Spenden sammeln und Tina Lang ist eine der Projektleiterinnen der gemeinnützigen Organisation Shenpen, die direkt vor Ort hilft. Bislang sind über 85.000 Euro auf dem Spendenkonto eingelangt, diese kamen 1:1 den Bedürftigen zugute. Damit konnten Nahrungsmittel, Bekleidung und Medikamente gekauft werden oder auch der Aufbau von Häusern unterstützt werden.

Erst Anfang des Jahres wurden wieder 1.650,00 Euro übergeben. Mit diesem Geld konnten knapp 6.000 Mahlzeiten für Schüler bezahlt werden, da sich viele Eltern dieses nicht leisten können und die Kinder somit hätten hungern müssen. Da aufgrund der Pandemie die Touristen entfallen, ist die finanzielle Lage in Nepal noch kritischer. Shenpen verteilt seit Ausbruch des Corona Virus immer wieder Lebensmittelpakete und hat den „Giving Tuesday“ eingeführt. An diesem Tag werden warme Jacken und Mahlzeiten an die Armen und Hungrigen verteilt.

„Anderen zu helfen ist immer sehr wichtig, besonders in diesen schwierigen Zeiten. Wir sollten helfen, wer immer in Not ist, wo immer es einen Mangel gibt. Ein offenes Herz aus Liebe, Mitgefühl und Großzügigkeit ist ein Juwel in dieser Welt“, so Chökyi Nyima Rinpoche, der Leiter von Shenpen.