Comeback für Kult-Lokal F&M?. Ferry Neugebauer will die Räumlichkeiten vermieten. Er könnte sich auch eine Verwendung als Büro oder Ordination vorstellen.

Von Richard Vogler. Erstellt am 02. Oktober 2019 (04:05)
zVg
Erste Anfragen. Laut Ferry Neugebauer gibt es bereits Interessenten für die Räumlichkeiten in der Gustav Degen-Gasse.

Es war einst ein Kult-Lokal, das Besucher aus dem gesamten Burgenland anzog. Im Frühjahr 2015 hatte es zum letzten Mal geöffnet, nun versucht Besitzer Ferdinand „Ferry“ Neugebauer wieder Leben in die leerstehenden Räumlichkeiten zu bringen. Eine Vermietung war seit der Schließung eigentlich nie ein Thema, nun hat sich Neugebauer doch dazu entschlossen, das Lokal zu verpachten.

„Es ist einfach schade, dass es leer steht. Wir sind nur zu einem Drittel des Jahres in Mattersburg (Anm.: Der Wohnsitz von Neugebauer befindet sich oberhalb des Lokals), den Rest des Jahres befinden wir uns in Wien. Es wäre einfach besser, wenn Leben im Gebäude wäre“, berichtet Neugebauer. Für den ehemaligen Gastronom – neben dem F&M führte er auch „Ferry‘s Imbiss“ – muss es nicht zwingend ein Lokal sein.

„Da bin ich für alles offen. Ich würde es auch als Büro oder oder als Ordination vermieten.“ Anfragen hat es bereits einige gegeben, wann eine Entscheidung fallen soll, steht nicht fest. Neugebauer eröffnete das Pub im Jahr 1989. Schnell entwickelte es sich zu einem angesagten Lokal, das über die Grenzen des Bezirks Besucher anzog. Ferdinand Neugebauer übergab das Lokal an seinen Sohn Robert Neugebauer, der es zunächst bis 2008 führte. Nach vier Jahren Pause wurde das Pub 2012 erneut aufgesperrt, im Frühjahr 2015 aber wieder geschlossen. Dass Sohn Robert Neugebauer das F&M selber wieder betreibt, ist laut Ferry Neugebauer keine Option: „Er ist beruflich in Wien tätig.“