Das MEZ wird „erweitert“: 20 Wohnungen dazu. Die OSG kaufte das Morawitz-Grundstück. Zu den 40 geplanten Wohnungen im MEZ kommen somit 20 weitere dazu.

Von Richard Vogler. Erstellt am 15. Oktober 2020 (05:55)
Ausblick. So wird die Aussenfassade des MEZ, das in „H3“ für Hauptplatz 3 umbenannt wird, aussehen.
BVZ

Langwierige Verhandlungen rund um das MEZ hat es gegeben, seit 2019 wird daran gebaut. Seit Kurzem ist fix, dass es eine Erweiterung geben wird: Einen Teil vom Nachbargrundstück wurde angekauft, weitere Wohneinheiten werden somit hinzukommen.

Die Gespräche diesbezüglich sind schon länger im Laufen, am 1. Oktober wurde das Nachbarsgrundstück von der Familie Morawitz gekauft und es wird weiterer Wohnraum geschaffen: Bei der ursprünglichen Planung, im hinteren Bereich bei der Tiefgarage, waren 40 Wohnungen vorgesehen. Mit dem Kauf des Nachbargrundstücks wird es weitere 20 Wohnungen geben. Im vorderen Bereich des Areals sind vier Geschäfte eingemietet: Das kleine Eisgeschäft der Konditorei Harrer, das Handygeschäft „Handy Plus“, der türkische Greißler sowie die Fleischerei Gebhardt. „Mit diesen Mietern hat es eine Zusammenkunft gegeben, für sie wird sich nichts ändern“, berichtet OSG-Geschäftsführer Alfred Kollar.

Mit dem Baustart für die Wohnungen soll Ende 2022 begonnen werden, das Ende des Baues ist für Ende 2023 geplant. Die bestehende Parkgarage wird erhalten bleiben, die 40 Wohnungen werden zum Teil über der Parkgarage erbaut, auch im neuen Part kommen Parkplätze dazu. Neben dem Mattersburger Einkaufszentrum setzt die OSG in der Bezirkshauptstadt zwei weitere Projekte um. Am Areal der ehemaligen Martinischenke (Ecke Kochstraße/Wedekindgasse) baut die OSG gerade ein mehrstöckiges Gebäude, wo Ordinationen, Büros, Wohnungen und eine Apotheke Platz finden werden. Und in Walbersdorf ist das erste OSG-Projekt im Ortsteil im Entstehen: Dort werden 19 Wohnungen und vier Reihenhäuser erbaut.