Erste Details zum Umbau: Das MEZ wird zum „H3“. 40 Wohneinheiten plus Büros und Geschäftslokale entstehen. Läuft alles nach Plan, so wird in einem Jahr der Spatenstich für den neuen Komplex erfolgen.

Von Richard Vogler. Erstellt am 05. September 2018 (04:23)
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Präsentation. Vize Otmar Illedits, Bürgermeisterin Ingrid Salamon und OSG-Chef Alfred Kollar mit den Plänen für den Umbau.
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Die BVZ berichtete in der Vorwoche über den OSG-Kauf des Mattersburger Einkaufszentrums. Im Rahmen einer Pressekonferenz wurden nun die ersten Details präsentiert. Das Projekt wird unter dem Namen „H3“ – passend zur Adresse Hauptplatz 3 – laufen und neben Geschäften und Büros wird der Komplex insgesamt 40 Wohneinheiten umfassen, wobei ein weiteres Geschoß (insgesamt dann vier) dazukommt.

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Gegenwart und Zukunft. Das Mattersburger Einkaufszentrum (MEZ) am Hauptplatz aktuell (oben links) und nach Abschluss der Umbauarbeiten (oben rechts). Das Gebäude soll um ein Geschoß aufgestockt werden.
Fotos / Grafik: OSG

„Es ist angedacht, im hinteren Bereich zu erweitern“, stellte OSG-Obmann Alfred Kollar eine Vergrößerung des verbauten Raumes in Aussicht. Ein großer Vorteil sind die bereits bestehenden rund 100 Parkplätze, angrenzend zur Hochstraße.

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BVZ

Der Zeitplan? „Ich denke, dass der Baustart in einem Jahr erfolgen könnte. Wir wünschen uns, dass die bestehenden Mieter bleiben“, so Kollar. Bürgermeisterin Ingrid Salamon zeigte sich erfreut, dass „das MEZ an den Mann gebracht wurde. Mit den wechselnden Betreibern sank das Interesse, das MEZ weiter zu entwickeln. Mit der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft haben wir einen verlässlichen Partner gefunden.“

OSG langjähriger Partner der Stadtgemeinde

Neben dem MEZ sind weitere Projekte der OSG in der Bezirkshauptstadt in Bau oder in Vorbereitung. Neu ist hier das Projekt in der Mattersburger Hauptstraße. Und auch das Interesse an den Wohnungen in Walbersdorf ist enorm.

„Für die 19 Wohnungen gibt es 32 Anfragen“, berichtete Kollar. Fast vier Jahrzehnte arbeiten die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft und die Stadtgemeinde Mattersburg bereits zusammen. Mit den in Bau befindlichen Projekten gibt es 1.000 OSG-Wohneinheiten in Mattersburg. Mehr als 2.000 Mattersburger wohnen also in OSG-Bauten, was mehr als ein Viertel der Bevölkerung bedeutet.

Neben den Bau von Kleinwohnungen – für junge Menschen als Startwohnungen und im Rahmen des betreubaren Wohnens für Senioren – Familienwohnungen und Reihenhäusern sind in dieser Zeit auch die Villa-Martini (Sozialzentrum Mattersburg) sowie das Pro Mente Haus in Mattersburg entstanden. An der Wienerstraße wurde mit den letzten beiden Wohnhäusern aktuell der Schlusspunkt unter die Bauaktivitäten gesetzt. 14 Familienwohnungen und 28 Startwohnungen für junge Menschen wurden Ende des Vorjahres und im Frühjahr 2018 fertiggestellt und übergeben.