Fahrradgeschäft wiedereröffnet: „Jedes zweite Rad ein E-Bike“

Erstellt am 11. Jänner 2023 | 12:35
Lesezeit: 3 Min
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Der ehemalige Radprofi Michael Knopf eröffnete im März 2011 sein Fahrradgeschäft „Radwelt MichiKnopf“ im Stadtzentrum von Mattersburg.
Foto: Richard Vogler
Am Freitag dieser Woche eröffnet nach einer Umbauphase Michael Knopf sein Mattersburger Fahrradgeschäft wieder.
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Der ehemalige Radprofi Michael Knopf eröffnete im März 2011 sein Fahrradgeschäft „Radwelt MichiKnopf“.

Nach einer Umbauphase am Standort im Mattersburger Stadtzentrum (Hauptstraße 1) erfolgt am Freitag, den 13. Jänner die Wiedereröffnung. „Wir haben die Jahre über einzelne Adaptierungen im Geschäft durchgeführt. Nun war es an der Zeit, eine Rundum-Erneuerung durchzuführen. Es wurde komplett alles herausgerissen, ein neuer Ladenbau und eine neue Beleuchtung installiert, bauliche Änderungen durchgeführt und der Stiegenaufbau ‚umgedreht‘. Es ist kein Stein auf dem anderen geblieben“, berichtet Knopf.

Vorgegangen wurde in zwei Bauabschnitten. „Das Geschäft wurde in zwei Bereiche abgetrennt. Der vordere Part in Richtung Hauptstraße war zuerst dran, danach der ‚hintere‘ Teil.“

Vor allem zu Corona-Zeiten wurde immer wieder über Lieferengpässe bei Fahrrädern berichtet.

„Bei uns sieht die Situation sehr gut aus. Ich habe bereits mit einzelnen Lieferanten die Bestellungen für kommendes Jahr abgeschlossen. Die Situation ist von Fahrradhändler zu Fahrradhändler unterschiedlich. Da sieht man einfach, wie geplant und gearbeitet wird. Wir sind in jedem Bereich sehr gut aufgestellt.“

Mit E-Bike kein Grund mehr, nicht aufs Rad zu steigen

Bei den E-Bikes hat ein regelrechter Boom eingesetzt. „Zwei, drei Jahre nachdem wir eröffnet hatten, hat es geheißen, dass einmal jedes zweite Rad ein E-Bike sein wird. Damals haben wir das noch für lächerlich gehalten. Mittlerweile ist bereits jedes zweite Rad ein E-Bike, das sind die Kinderräder auch miteinberechnet.“

Der Grund für den Boom? „Mittlerweile gibt es mit dem E-Bike keinen Grund mehr, nicht aufs Rad zu steigen. Die Reichweiten sind nicht mehr der limitierende Faktor, die Akkus und die Motoren sind so groß und stark, dass man überall rauffahren kann“, erläutert Knopf.

Mitarbeiteranzahl verzehnfacht

Die Entwicklung seines Betriebes ging sukzessive stet voran. „Wir haben eigentlich zu zweit plus eine Teilzeitkraft begonnen, in allen Bereichen gab es eine Verzehnfachnung. Bei mir sind 25 Mitarbeiter beschäftigt und die Anzahl der verkauften Räder und somit auch der Umsatz hat sich verzehnfacht“, berichtet Knopf abschließend im Gespräch mit der BVZ.

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