Freunde laufen für Afrika. Das Turnier „Freunde kicken für Afrika“ findet heuer nicht statt. Um Waisenprojekte in Luduga finanzieren zu können, initiierte Mattersburger „Freunde laufen für Afrika“.

Von Richard Vogler. Erstellt am 14. Dezember 2020 (03:31)
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Mit dabei! Auch Peacock-Chef Holger Stefanitsch (im Bild mit Marko Amminger spendete bereits.
BVZ

Seit mehr als zehn Jahren engagiert sich der Mattersburger Marko Amminger für Waisenkinder in Afrika. Vor zehn Jahren rief er das Turnier „Freunde kicken für Afrika“ ins Leben.

Rekordeinnahme bei Hallen-Event

Das Turnier, stets Ende Dezember veranstaltet, hat sich die Jahre über zu einer Großveranstaltung entwickelt. Beim Event vom vergangenen Jahr konnten insgesamt 52.888 Euro an Gewinn eingenommen werden. 32.608 Euro davon gab es nach Abzug der Aufwendungen aus dem Kantinenbereich, Losverkauf und Spenden, insgesamt 72 Patenschaften wurden wieder übernommen, was 20.280 Euro einbrachte. Wie auch viele andere geplante Veranstaltungen kann das Turnier aufgrund der Corona-Einschränkungen jedoch nicht durchgeführt werden.

„Im Oktober hatten wir ein Treffen, bei dem schon klar war, dass wir das Turnier heuer nicht veranstalten werden. Wir hatten uns ein Alternativprogramm überlegt, uns schwebte ein Glühweinstand mit einem mobilen Soccercourt am Veranstaltungsplatz vor. Bald danach war jedoch klar, dass wir nichts in dieser Richtung veranstalten können“, berichtet Amminger. Um die Projekte in Luduga auch weiterhin finanzieren zu können, rief Amminger die Aktion „Freunde laufen für Afrika“ ins Leben.

„Für jeden gelaufenen oder gegangenen Kilometer kann man 1 Euro spenden. Es gab bereits zahlreiche Spenden; wir hoffen darauf, dass auch weiterhin eifrig mitgemacht wird. Wir benötigen 10.000 Euro, um unser Waisenhausprojekt ‚Haus der guten Hoffnung‘ auch heuer zu finanzieren“, so Amminger. Für die Aktion wurde auch eine eigene Facebook-Gruppe gegründet, die großen Zuspruch erhält und 278 Mitglieder (Stand Mittwoch) zählt.