Herbert Trenk ist bester Polizeischwimmer im Land. Burgenlands bester Polizeischwimmer heißt Herbert Trenk. Er schwamm in Eisenstadt Bestzeit.

Von Doris Fischer. Erstellt am 12. September 2019 (18:47)
Bei der Siegerehrung. Herbert Trenk (4.v.r.) wurde im Beisein von Landespolizeidirektor Martin Huber (3.v.l.), Landtagsabgeordneten Robert Hergovich (2.v.r.) und Eisenstadts Vizebürgermeister Istvan Deli (l.) der Preis überreicht.
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Die „1. Burgenländischen Polizeilandesschwimmmeisterschaft“ ging vor Kurzem im Eisenstädter Allsportzentrum über die Bühne. Die Teilnehmer kamen aus dem gesamten Burgenland sowie Gäste aus der Steiermark, Wien und Niederösterreich.

„Natürlich bin ich stolz über den Titel und die Medaille"

Und aus Mattersburg: Der 57-jährige Polizist Herbert Trenk konnte sich dabei gegen die harte Konkurrenz durchsetzen und wurde über 50 m Kraul in seiner Altersklasse bester Schwimmer des Burgenlandes. Über 100 m Kraul konnte er die schnellste Zeit aller burgenländischen Teilnehmer erreichen und darf sich ab sofort Landesmeister nennen.

„Natürlich bin ich stolz über den Titel und die Medaille“, erzählt der Polizist und passionierte Schwimmer, Herbert Trenk, der schon immer gerne geschwommen ist. „Bei den Sprintbewerben sind mir die Jungen zwar davon geschwommen, aber in der längeren Distanz konnte ich mich durchsetzen“, freut sich der leidenschaftliche Schwimmer, der sich auf den Wettbewerb – anders als man denkt – vorbereitet hat: Es gab keine regelmäßigen Trainingseinheiten. „Wenn es meine Zeit und die Außentemperatur erlaubt, gehe ich sehr gerne schwimmen“, versichert der Landesmeister.

Es ist leider nicht mehr leicht, ein geeignetes 25-Meter-Becken zu Trainingseinheiten zu finden. „Trainiert“ hat er schließlich in Oggau, im Stausee Forchtenstein sowie bei Thermenbesuchen, wenn ein geeignetes Becken zur Verfügung steht. „Es ist schon wichtig, in einem Schwimmbecken wegen der Technik bei den Wenden zu trainieren“, lässt Trenk wissen. Denn, wie er weiß, kommt es beim Schwimmen sehr stark auf die gute Technik und die Kraft an. „Ohne Kraft geht beim Schwimmen gar nichts“, ist er sich sicher. Die Technik hat sich der Polizeischwimmlehrer in Fortbildungskursen angeeignet. „Da gibt es einige Kleinigkeiten, auf die man achten muss, um die richtige Technik anzuwenden und schnell zu sein“, spricht Trenk aus Erfahrung.

Eine Trainingseinheit umfasst meistens ca. 100 Längen in einem 25m Becken, weiß er zu berichten.

Seine Leidenschaft fürs Schwimmen wurde bei ihm schon sehr früh geweckt. Mit zwölf Jahren trat er damals der von Josef Resch neu gegründeten Schwimmunion in Mattersburg bei. „Dann war lange Zeit nichts und erst 1986 bin ich über die Teilnahme an Polizei- Rettungsschwimmmeisterschafen wieder zum Schwimmen gekommen“, beschreibt er seine Schwimmvergangenheit.

Und eines weiß der Landesmeister und Schwimmlehrer: „Schwimmen ist eine der gesündesten Sportarten. Denn es wird der gesamte Körper trainiert, und das Unfallrisiko ist ein geringes.“ Nächstes Jahr darf er seinen Titel verteidigen.