Hochstraßen-Kindergarten wird neu gebaut

Nach den Ergebnissen einer Machbarkeitsstudie wurde der ursprüngliche Plan für einen Ausbau wieder ad acta gelegt.

Richard Vogler
Richard Vogler Erstellt am 07. März 2018 | 05:35
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Mehr Platz für die Kinder. Nachdem der Pfarrkindergarten in absehbarer Zukunft schließt, wird der Kindergarten in der Hochstraße nun komplett neu gebaut.
Foto: BVZ, Richard Vogler

Seit vergangenem Jahr ist es beschlossene Sache, dass der Pfarrkindergarten in absehbarer Zukunft nicht mehr weiter betrieben wird. Nun steht fest, dass es beim Hochstraßen-Kindergarten keine Renovierung und Zubau geben wird, sondern einen Neubau.

Zur Vorgeschichte: Der Pfarrkindergarten ist mittlerweile in die Jahre gekommen. Ein Neubau oder eine Sanierung standen dort im Raum, schlussendlich wurde der Beschluss gefasst, diesen in absehbarer Zukunft zu schließen. Um auch weiterhin Kinderbetreuungsplätze zu gewährleisten, machte sich die Stadtgemeinde auf die Suche nach einer Lösung. Pläne für einen Kindergarten an einem neuen Standort wurden schnell verworfen und die Wahl fiel auf den Kindergarten in der Hochstraße.

Machbarkeitsstudie legt Neubau nahe

Zunächst schien es so, als ob man dort eine Sanierung und Erweiterung durchführen würde. Bei der Gemeinderatssitzung im Dezember vergangenen Jahres wurde beschlossen, die Firma „Team Plankraft“ jedoch mit der Erstellung einer Machbarkeitsstudie zu beauftragen und die Wahl fällt nun auf einen Neubau. „Dies ist einfach die bessere Lösung als eine Renovierung. Das Gutachten ergab, dass damit unter anderem eine bessere Raumnutzung gegeben ist“, berichtet Mattersburgs Bürgermeisterin Ingrid Salamon. Einen konkreten Zeitplan gibt es noch nicht.

„Ich denke, dass wir dies in zwei Monaten abschätzen können. Dann wird das Projekt für Anrainer, Interessierte und Eltern vorgestellt“, so Salamon, die betont, dass auch während der Arbeiten jedes Kind einen Betreuungsplatz haben wird. „In der Mühlgasse gibt es noch freie Plätze für einen Teil der Kinder, für die anderen werden wir auch eine Lösung finden.“ Mögliche Bedenken von Anrainern betreffend einer Verschlechterung der Parkplatzsituation sind laut Salamon nicht begründet. „Dafür wird am bestehenden Gelände eine Lösung gefunden werden.“