„Illegaler“ Weg nun frei. Der Trampelpfad entlang der Bahn wurde jahrelang von der Gemeinde gepflegt, obwohl dessen Betretung laut ÖBB ungesetzlich ist.

Von Christoph Plattensteiner. Erstellt am 28. September 2018 (02:49)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Danach. Nach Beschwerden machte die Gemeinde den Weg wieder begehbar.
BVZ

Letzte Woche berichtete die BVZ über den entlang der Bahnstrecke verlaufenden verwachsenen Weg von der Angergasse bis hin zur Hirtengasse.

Artikel #114963217

Auf Beschwerden Mattersburger Bürger über die Unpassierbarkeit reagierte die Gemeinde sofort und machte den Weg wieder begehbar. Die Arbeiten erfolgten bereits „am 14. oder 15. September“, erwähnt Günter Dorner vom Bauhof Mattersburg und führt aus: „Das Grundstück gehört der ÖBB und diese geben den Auftrag für die Pflege. Aber wenn Bürger anrufen, dass irgendwo ein Ast herumhängt, dann wird reagiert.“

Vorher. Der zugewachsene Trampelpfad, bevor die Stadtgemeinde aktiv wurde.
BVZ

Eine Anfrage per E-Mail über die Pflege und das Betreten des Weges wurde von Christopher Seif, Pressesprecher der ÖBB für Niederösterreich und Burgenland, ebenfalls per E-Mail, am 21. September sinngemäß beantwortet:

Bei dem „Trampelpfad“ handelt es sich um einen illegalen Weg. Die ÖBB sind grundsätzlich als Grundeigentümer für die Pflege des Grundstückes verantwortlich, da der Weg allerdings nur illegal genutzt wird, wird der Weg klarerweise nicht betreut. Das Betreten dieses Weges ist verboten. Wir werden zusätzlich entsprechende Maßnahmen setzen, um auf die widerrechtliche Nutzung des illegalen Weges hinzuweisen.