Lehrlinge präsentierten selbst gebaute Lüftungsanlage

Erstellt am 08. April 2018 | 04:18
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Lehrlinge Mattersburg
Das Team hinter dem Projekt. Die Lehrlinge Bastian Ecker, Michael Michalitsch, bfi-Servicecenterleiterin Renate Wolf-Houszka, Herbert Ohr, Stefan Hofer, Trainer Rudolf Baier, Christina Pinter, Lehrling Adrian Bake, Trainer Jan Schröck, die Lehrlinge Shirin Lerchster und Dominik Ranitsch und stellvertretender Geschäftsführer des bfi Burgenland Rene Höher, (v.l.) und die Lehrlinge Philipp Wessely und Thomas Gneist (vorne). 
Foto: Gabler
Lehrlinge des bfi bauten eine kleine Lüftungsanlage. Das Projekt und die Ergebnisse wurden vergangene Woche präsentiert.
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Einige Lehrlinge des bfi haben im Rahmen ihres 4. Lehrjahres ein Projekt zur Heizungs-, Klima- und Lüftungstechnik sowie zur Gebäudeautomation erarbeitet.

Unter der Anleitung von zwei Trainern haben sieben Jugendliche der Gebäude- und Installationstechniker-Lehre in den vergangenen zwei Monaten ein Modell einer Lüftungsanlage erarbeitet. „Die Idee kam von Trainer Rudolf Baier, weil überall Klimageräte vorhanden sind, also warum keines selber bauen“, erzählt Lehrling Adrian Bake, der eines der beiden Lehrlingsteam leitete. Schließlich wurde mit Überlegungen zur Materialbeschaffung begonnen und dann das Gehäuse der Lüftungsanlage gebaut.

Lüftungsanlage bei Präsentation vorgeführt

In dieses wurden dann die verschiedenen Komponenten einer Lüftungsanlage, wie etwa Sensoren und Heiz- und Kühlregister, eingebaut. „Der schwierigste Teil war die Programmierung der Lüftungsanlage, weil das eigentlich nicht viel mit dem zu tun hat, was wir in der Lehre lernen“, erklärt Adrian weiter. „Man lernt aber nicht nur für einmal“, ergänzte Lehrling Michael Michalitsch, der Leiter des zweiten Teams.

Beide Teams haben ein eigenes Modell gebaut, wobei man sich dabei ständig miteinander austauschte. Ein Team spezialisierte sich mehr auf die Hardware, das andere auf die Software. Bei der Präsentation des Projektes wurde dann das fertige Modell vorgestellt und auch vorgeführt und alles funktionierte. „Wir haben unser Herzblut in dieses Projekt gesteckt“, sagte Trainer Rudolf Baier bei der Präsentation stolz.

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