Mit der Lehre zur FH. Landesschulrat und FH wollen Weg zum Studium erleichtern. Zusatzqualifikationsprüfungen sind freilich erfolderlich.

Von Bettina Eder. Erstellt am 13. Mai 2017 (05:45)
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Am Zug. SPÖ-Klubobmann Robert Hergovich, LSR-Präsident Heinz Zitz und FH-Chef Georg Pehm mit zwei Mechatronik-Lehrlingen der Lehrwerkstätte Mattersburg, die an einem späteren FH-Studium interessiert sind.
BVZ

Viele Wege führen zum Studium: einer davon – noch relativ wenig bekannt – auch direkt von der Lehre. Menschen mit Lehrabschluss können an der FH Burgenland studieren, wenn sie die erforderlichen Zusatzqualifikationsprüfungen absolvieren. SPÖ-Klub und Vertreter burgenländischer Bildungsinstitutionen starteten nun von Matttersburg aus eine gemeinsame Initiative, um die Perspektive „Mit der Lehre zum FH-Studium“ ins Licht der Aufmerksamkeit zu rücken.

„Gemeinsames Ziel ist, die Lehre weiter aufzuwerten, indem der Zugang zum fachspezifischen Studium besser bekannt gemacht und – in einer nächsten Etappe – erleichtert wird“, betonte SPÖ-Klubobmann Robert Hergovich beim „Kick off“ mit Landesschulratspräsident Heinz Josef Zitz, FH Burgenland-Geschäftsführer Georg Pehm und dem FH-Statistikexperten Christian Pfeiffer. In einem ersten Schritt wurde im Rahmen einer Umfrage unter burgenländischen BerufschülerInnen erhoben, wie hoch das Interesse an einem fachspezifischen Studium ist.

Bemerkenswertes Ergebnis: Mehr als ein Drittel der teilnehmenden Lehrlinge können sich vorstellen, später ein FH-Studium zu absolvieren – der höchste Prozentsatz davon ist in der Berufsschule Mattersburg zu verzeichnen.