Nach Überflutung wieder Normalbetrieb im MEZ. Die kurzfristige Sperre des Einkaufszentrums konnte aufgehoben werden. Jetzt wird der Schaden behoben.

Von Doris Fischer. Erstellt am 11. Februar 2017 (05:01)
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Mattersburg - Einsturzgefahr nach Wasserrohrbruch
Melanie Windbüchler

Der Betrieb im Mattersburger Einkaufszentrum (MEZ) bleibt nach dem verheerenden Wasserrohrbruch des vergangenen Wochenendes – entgegen anderslautender Gerüchte – bestehen. So wurde hinter vorgehaltener Hand gemunkelt, dass das MEZ nach der vorübergehenden Sperre abgerissen werden muss.

Einsturzgefahr nach Wasserrohrbruch
FF Mattersburg

„Bei uns läuft der Betrieb normal weiter. Unser Büro ist geöffnet“, stellt Notar Gerhard Hauer fest. Von dem Wasserschaden ist im Notariatsbüro nichts zu bemerken. „Es gibt keinen Schaden, der uns am Arbeiten hindern könnte“, versichert der Notar.

„Die Hauptleitung der Wasserleitung dürfte aufgrund der anhaltenden Kälte geborsten sein“, nimmt Stadtfeuerwehrkommandant Otto Ivancsich als Ursache für das Gebrechen an. Die Freiwillige Stadtfeuerwehr Mattersburg rückte schließlich am vergangenen Samstag gegen 17.30 Uhr aus, um das Wasser abzupumpen.

Betreiber will so rasch wie möglich sanieren

MEZ Mattersburg Einkaufszentrum Winter nach Wasserrohrbruch Sperre Symbolbild
Vorsichtsmaßnahme. Kurzfristig musste das MEZ gesperrt werden.
Windbüchler/FF

„Durch das Wasser sind Teile der Rigipsdecke heruntergefallen. Nach Rücksprache mit einem Bausachverständigen hat die Polizei ein vorübergehendes Betretungsverbot ausgesprochen, da Teile der Zwischendecke einzustürzen drohen. Das MEZ wurde abgesperrt.

Nach dem Wochenende sieht die Situation nicht mehr so schlimm aus. Zu Wochenbeginn fand eine Begehung des MEZ durch Experten der Stadtgemeinde statt. „Kunststoffdeckenteile sind heruntergefallen“, berichtet Amtmann Karl Aufner und ergänzt: „Es besteht keine Gefahr in Verzug. Die Sperrung war eine reine Vorsichtsmaßnahme, damit niemand verletzt werden kann. Die Sperre wurde aufgehoben.“

Jetzt ist der Betreiber, die ECO Business-Immobilien AG, am Zug. „Als Sofortmaßnahme, um den Betrieb aufrecht zu erhalten und im Sinne einer weiteren Schadenabwehr werden Trockengeräte innerhalb des MEZ aufgestellt und nasse Materialien entfernt“, heißt es vonseiten des Betreibers. Oberstes Ziel sei es, den Betrieb der angemieteten Einheiten unverändert aufrecht zu erhalten und so diese Räumlichkeiten unverändert zugänglich zu halten.