"Nachbarschaftshilfe Plus" hilft beiden Seiten. Christine Langecker engagiert sich für das Sozialprojekt, bei dem Helfer und Hilfesuchende profitieren.

Von Richard Vogler. Erstellt am 27. März 2019 (04:00)
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Die Chemie passt. Christine Langecker (l.) und Helene Forstik haben bereits den nächsten Termin vereinbart.
zVg

Das Sozialprojekt „Nachbarschaftshilfe Plus“ wurde vor einigen Jahren im Bezirk Oberpullendorf ins Leben gerufen. Seit kurzem gibt es dieses Projekt auch in Mattersburg, das die Bezirkshauptstadt in Kooperation mit der Gemeinde Hirm umsetzt. Eine der Personen, die sich ehrenamtlich engagiert, ist Christine Langecker. Die Pensionisten absolvierte dabei am Montag dieser Woche gemeinsam mit Helene Forstik ihren ersten Spaziergehdienst.

„Ich habe Frau Forstik schon vorher gekannt, da fiel die Kontaktaufnahme nicht schwer. Wir waren eine Zeit lang spazieren, dann haben wir uns einen Kaffee geholt und anschließend habe ich sie nach Hause gebracht“, erzählt Langecker, und das nächste Mal ist bereits vereinbart. „Am Montag kommender Woche werde ich mit ihr wieder spazieren gehen.“

Ihre Eindrücke vom gemeinsamen Nachmittag? „Für sie hat es gepasst und für mich auch. Frau Forstik hat es gut getan und wenn man etwas Soziales macht, dann gibt es selber einem etwas. Es hilft beiden Seiten“, berichtet die Mattersburgerin. Über die Pensionistenvereingiung erfuhr Langecker von diesem Projekt.

„Ich bin alleinstehend und dies ist eine Möglichkeit, rauszukommen. Mein Enkelkind kommt in die Schule und ich habe somit auch mehr Zeit.“ Neben ihrem Dienst bei der Nachbarschaftshilfe Plus engagiert sich Langecker auch bei den Mattersburger Pensionisten. „Ich helfe hier gerne in der Küche mit und schenke bei den Festen oft aus“, so Forstik abschließend.