Neue Parkplätze beim „Sieberberg“. Für das Bauprojekt am Standort der ehemaligen Martinischenke kommen beim „Sieberberg“ Auto-Abstellplätze.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 12. Juni 2019 (04:08)
Richard Vogler
Bauarbeiten gestartet. Der eigentiche Spatenstich für das OSG-Projekt erfolgt am Mittwoch dieser Woche; die Vorbereitungsarbeiten für den dazugehörigen Parkplatz haben bereits begonnen. 

Im Rahmen der Aktion „Frag die BVZ“ wollte eine Leserin aus Mattersburg wissen, warum ein Teil des „Sieberbergs“ an der Mattersburger Feldgasse abgetragen wurde .

Es handelt sich hierbei um die Vorbereitungsarbeiten zu Parkplätzen für das OSG-Bauprojekt am Areal der ehemaligen Martinischenke. Heute, Mittwoch, ist der Spatenstich für das große Bauprojekt auf mehreren Geschoßen. Die Räumlichkeiten sind für eine Drogerie, ein Lokal, ein Geschäftslokal, Arztordinationen und Wohnungen geplant. Der Bau bekommt auch eine Tiefgarage für Abstellplätze. Dennoch reichen die Parkplatzkapazitäten dort nicht aus.

„Die OSG setzt ein großes Bauprojekt um – unter anderem werden dort Wohnungen, Geschäfte und eine Apotheke geschaffen, was eine große Bereicherung für die Stadt ist"

Aus diesem Grund kaufte die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft einen Teil des Sieberbergs, um dort Abstellplätze zu errichten. Dafür muss ein Teil des Sieberbergs weichen – OSG Geschäftsführer Alfred Kollar verteidigt die Maßnahmen: „Die OSG setzt ein großes Bauprojekt um – unter anderem werden dort Wohnungen, Geschäfte und eine Apotheke geschaffen, was eine große Bereicherung für die Stadt ist. Ich denke, das aktuelle Bild ist auch nicht das schönste dort. Wenn man A sagt, muss man auch B sagen. Für den Bau sind nicht genug Parkplätze vorhanden und wir mussten eine Lösung suchen.

Mattersburgs Bürgermeisterin Ingrid Salamon: „Wir sind eine wachsende Stadt und es ist großer Bedarf an Wohnraum, das OSG-Projekt wird eine Bereicherung und eine Belebung für die Innenstadt sein. Mit dem Bau in die Höhe wurde mit den Bodenressourcen auch schonend umgegangen. Fakt ist jedoch auch, dass es dort nicht ausreichend Autoabstellplätze gibt und die OSG mit dem Kauf des Areals von der ÖBB Parkplätze ganz in der Nähe für das Projekt umsetzt.