Neues Konzept: „Umbau“ im Bosco. Ab April ist das Cafe Savio Bosco rauchfrei. Zudem gibt es neue Partnerschaft mit Promenten und dem Haus Franziskus.

Von Bettina Eder. Erstellt am 11. März 2017 (03:09)
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Lecker. Filip Kollross und Andreas Neugebauer servieren im Cafe Bosco ab sofort die köstlichen Muffins von Ernst Lex, Hausleiterin Jennifer Gut, Sabine Perner, Anaflor Wanz, Jasmin Oberhauser, Andreas Barta, Sonja Sedetka und promente-Geschäftsführerin Petra Prangl (v.l.).
 
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Günther Kroiss und Geschäftsführer Andreas Neugebauer bauen im Café Savio Bosco kräftig um – auf der Speisekarte, im Service und punkto Rauchen. „Wir setzen auf der Karte den Fokus noch mehr auf regionale Produkte und verstärken den integrativen Charakter des Cafés“, betont Neugebauer.

Ab sofort werden nämlich nicht nur Flüchtlinge aus dem Haus Franziskus arbeiten, sondern auch Klienten des pro mente Hauses Mattersburg. Letzteres soll – wenn auch noch nicht bis ins Detail ausgearbeitet – Teil einer neuen Partnerschaft sein. Der Wille sei da, die Formalitäten seien noch nicht völlig geklärt.

Promente Klienten backen nun Muffins

„Die Jugendlichen müssen in der Gastronomie ein bisschen aus sich herausgehen und können bei ihrer Tätigkeit Kontakte knüpfen“, erklärt Neugebauer die Hintergründe. Fix ist auch, dass backfreudige Klienten nun für die Gäste des Bosco kräftig die Löffel schwingen.

„Wir liefern nach einer Eingewöhnungsphase wöchentlich frische Muffins“, erklärt Hausleiterin Jennifer Gut.

Und mit einer weiteren Neuerung kann das Savio Bosco Team aufwarten: Ab April herrscht absolutes Rauchverbot im Café.

„Wir haben einige, die wegen dem Rauchen kommen, den anderen raucht es wieder zuviel. Wir haben uns jetzt dazu entschlossen einen Schlusstrich zu ziehen. Schauen wir mal wie das ankommt, aber da müssen wir jetzt durch“, so Neugebauer abschließend.