Post muss umziehen: Die Standortsuche ist am Laufen

Weil die Zusammenarbeit mit der BAWAG P.S.K. gescheitert ist, muss eine neue Bleibe gesucht werden.

BVZ Redaktion Erstellt am 08. März 2018 | 02:54
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Post muss raus. Bis Ende 2019 trennt sich die BAWAG P.S.K. wieder von der Post. Diese sucht nun ein neues Geschäftslokal in der Innenstadt.
Foto: BVZ, R. Vogler

Die „Ehe“ zwischen Post und BAWAG P.S.K. ist gescheitert, bis Ende 2019 ist eine Entflechtung der Kooperation geplant. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf gemeinsame Filialen der beiden Unternehmen, wie auch die in Mattersburg. Im Zuge der Kooperation zog die Post 2011 vom Martinsplatz – in die der öffentliche Notar Michael Seifner eingezogen ist – in die Filiale der BAWAG in die Judengasse.

Dieser Schritt muss nun bis spätestens 2020 wieder rückgängig gemacht werden, wie Post-Pressesprecher Michael Homola gegenüber der BVZ erklärt: „Überall, wo wir in eine BAWAG P.S.K.-Filiale eingezogen sind, sind wir auf der Suche nach neuen Standorten – im Burgenland konkret in den Bezirkshauptstädten Oberwart, Neusiedl am See und Mattersburg.“

200 Quadratmeter Flächenbedarf

Demnächst sollen Gespräche mit möglichen Vermietern von Geschäftslokalen in der Innenstadt aufgenommen werden. Nähere Details sind dazu aber noch nicht bekannt. „Der Flächenbedarf für die neue Postfiliale beträgt rund 200 Quadratmeter,“ gibt der Post-Pressesprecher bekannt.

Seit 2011 lief in Mattersburg die Zusammenlegung der Postfiliale mit der Bawag/PSK-Bank in der Judengasse. Für die Kunden sowie das Personal der Bawag und der Post standen damals einige Neuerungen am Plan.

Der Personalstand der Post wurde aufgestockt. In der Filiale am Martinsplatz gab es bislang drei Vollzeit- und eine Teilzeit-kraft, in der Judengasse wurde eine zusätzliche Vollzeitkraft aufgenommen. Auch die Öffnungszeiten für die Bawag-Kunden haben sich geändert, denn diese wurden der Post angepasst: Von Montag bis Freitag, jeweils 8 bis 18 Uhr sowie am Samstag von 9 bis 12 Uhr.