Revitalisierung: Martini-Schenke neu genutzt. Ein Wiener Wirtschaftsprüfer will dem ehemaligen Gastronomiebetrieb wieder Leben einhauchen: „Arbeiten an Plan.“

Von Bettina Eder. Erstellt am 20. Januar 2017 (05:13)
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Geschichtsträchtig. Die MartiniSchenke wurde 2013 geschlossen, 2015 kaufte das Areal der Wiener Reinhard Draschtak.
BVZ, BVZ Archiv

Vor zwei Jahren wurde sie verkauft, dann wurde es still in der Martini-Schenke. Jetzt kommt wieder Leben in die alten Gemäuer. „Ja, wir arbeiten schon dran, aber fixiert wird alles erst Anfang März“, stellt Reinhard Draschtak auf Anfrage der BVZ fest. Draschtak kaufte vor zwei Jahren die ehemalige Martini-Schenke, der jetzt dort mit seinen Geschäftspartnern einem Betrieb aufbauen will.

„Muss nicht zwingend Gastronomie sein“

Was genau will er sich partout nicht in die Karten blicken lassen, aber dass es nicht zwingend ein Gastronomiebetrieb oder eine neue Martini-Schenke werden wird, damit lässt Draschtak schon aufhorchen.

„Es sind noch einige Dinge zu tun, aber es wird natürlich eine längerfristige Lösung und etwas Gutes“, so der Eigentümer. Draschtak kommt aus der Wirtschaftsprüfung und wird nur beratend tätig werden, die Führung des Unternehmens wird jemand anders übernehmen: „Natürlich ist derjenige schon fix, wird aber noch nicht verraten“, gibt sich Draschtak geheimnisvoll.