Mattersburg

Erstellt am 12. September 2018, 04:15

von Richard Vogler

Auszeichnungen für Harrer-Schokoladen. Karl Harrer holte mit seinen Schokoladen bei der „International Chocolat“ drei Silber- und eine Bronzemedaille.

Karl Harrer: „Dass wir in allen drei eingereichten Kategorien Medaille erhalten, haben, ist schon ein sehr großer Erfolg.“  |  NOEN

Toller Erfolg für Konditormeister Karl Harrer: Bei den „2018 International Chocolat-Awards“ wurden vier seiner Schokoladen-Kreationen mit drei Silber- und einer Bronzemedaille ausgezeichnet. Die „International Chocolat“ ist eine der wichtigsten Wettbewerbe im Bereich der Schokolade-Kreationen, Harrer erhielt die Auszeichnungen in der Kategorie „bean-an-bar“.

Bean to Bar Schokoladen sind für alle Chocolatiers eine große Herausforderung. Man muss die unterschiedlichen Eigenschaften aller Anbaugebiete, die verschiedenen Bohnenarten und dazu die wichtigsten Geschmackseigenschaften, sowie die ideale Röstungstemperatur und die Länge der Conchierung kennen. Ein großes Fachwissen ist dafür notwendig, in Fachkreisen wird die „Bean to Bar“-Herstellung als „Königsklasse“ der Schokoladenherstellung bezeichnet.

In der Bean to Bar-Kategorie bewarben sich 90 Firmen aus 30 verschiedenen Ländern, mit 500 verschiedene Schokoladen. „Im Mai haben wir unsere Kreationen eingeschickt, Ende August wurden die Ergebnisse veröffentlicht, die Preisverleihung wird Ende Oktober in England durchgeführt“, berichtet Harrer. Dies ist nicht der erste Preis für Harrer bei Wettbewerben – vor drei Jahren etwa holte er sich bei den „International Chocolat-Awards“ eine Goldmedaille.

"Dass wir in allen drei eingereichten Kategorien Medaille erhalten, haben, ist schon ein sehr großer Erfolg“

"Natürlich hofft man, dass man augzeichnet wird. Dass wir in allen drei eingereichten Kategorien Medaille erhalten, haben, ist schon ein sehr großer Erfolg“, so Harrer, der einst die Konditorie Harrer in Mattersburg führte und mittlerweile seine „Schokoladenwerkstatt“ in Sopron betreibt. Im Oktober gibt es dann den nächsten Wettbewerb, der dann quasi die „Weltmeisterschaft“ darstellt. Hier reichen Ausgezeichnete aus Europa und den anderen Wettbewerben ihre Kreationen ein.