Start-up „Neun Weine“ wurde übernommen. „NiceShops“ hält nun mehr als 50 Prozent. Die Marke „Neun Weine“ bleibt erhalten, man will mehr expandieren.

Von Richard Vogler. Erstellt am 15. März 2019 (04:48)
Gerry Frank
Die beiden Geschäftsführer Herbet Zerche und Michael Prünner bei ihrem Auftritt bei der Puls 4-Start-Up-Show „2 Minuten, 2 Millionen“.

Die BVZ berichtete in der vergangenen Woche vom erfolgreichen Sanierungsverfahren von „Neun Weine“. Das Start-Up Unternehmen des aus Mattersburg stammenden Michael Prünner wurde durch die Puls4 Start-Up Show „2 Minuten 2 Millionen“ bekannt, Forderungen von rund 567.000 Euro standen vergangenes Jahr schlussendlich zu Buche.

Mit dem Abschluss des Sanierungsverfahrens gibt es auch eine Umstrukturierung beim Unternehmen: „Neun Weine“ wurde mit mehr als 50 Prozent von „NiceShops“ übernommen. Das Unternehmen entwickelt Onlineshops in verschiedenen Produktsegmenten in mehreren europäischen Märkten. Die Marke „Neun Weine“ bleibt erhalten, mit der Umstrukturierung wird es ein größeres Sortiment geben. Als nächsten Schritt hat man sich eine Internationalisierung zum Ziel gesetzt.

„Im Vergleich zu anderen Ländern ist der Online-Weinmarkt in Österreich noch relativ klein. Mit NiceShops sehen wir die Möglichkeit, diesen Markt besser zu bedienen, aber auch den nächsten Schritt der Internationalisierung rascher zu realisieren“, so Michael Prünner.