Verspätete Züge sorgen für Ärger bei Pendlern. Pendler ärgern sich über verspätete Züge auf der Strecke Mattersburg-Wiener Neustadt. Anschlüsse nach Wien verpasst.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 06. November 2019 (04:26)
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Warten. Weil Züge verspätet waren,verpassten Pendler Anschluss.

Ärger herrscht unter einigen Pendlern, die von Mattersburg nach Wien mit dem Zug unterwegs sind. Dabei geht es um die Problematik der dauernden Verspätungen auf der Strecke Mattersburg-Wiener Neustadt.

„Die Stimmung ist mittlerweile in diesen Zügen auf dem Tiefpunkt“, schreibt ein betroffener Pendler in seiner Beschwerde. Genau genommen geht es um den Regionalzug R 7106, der um 6.03 Uhr vom Bahnhof Mattersburg in Richtung Wiener Neustadt/Hauptbahnhof fährt. „Dieser Zug ist seit zwei Wochen fast jeden Tag verspätet. Letzte Woche war dieser Zug von fünf Fahrten dreimal verspätet, diese Woche jeden Tag“, ärgert sich der Pendler.

Durch die Verspätung kann der Anschlusszug (D 458) in Wiener Neustadt nach Wien nicht erreicht werden. „Dies war nun von neun Fahrten genau siebenmal der Fall“, so der Betroffene. Er und viele andere Pendler überlegen schon, mit dem Auto nach Wien zu fahren.

„Die Stimmung ist mittlerweile in diesen Zügen auf dem Tiefpunkt"

Vonseiten der ÖBB bedauert man die Verspätungen: „Die verspäteten Ankünfte in Wiener Neustadt haben sich zweimal durch verspätete Kreuzung mit dem Gegenzug R 7105 in Bad Sauerbrunn aufgrund einer Gleisbelegung durch Güterverkehr, zweimal durch verspätete Abfahrt in Sopron und jeweils einmal durch eine Haltezeitüberschreitung aufgrund Zustiegs von Kunden sowie wegen einer Türstörung in Bad Sauerbrunn ergeben.“ ÖBB-Sprecher Christopher Seif versichert, dass die ÖBB den Regionalzug R 7106 im Auge behalten wird, damit die Fahrgäste pünktlich mit den gewünschten Verbindungen an ihr Ziel kommen.

Verständnis für die Pendler zeigt auch ÖVP-Bezirksparteiobmann Christian Sagartz: „Komfort und Pünktlichkeit müssen passen, damit Pendler die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Da nützt der neueste Bahnhof wenig, wenn die Pendler ihre Anschlusszüge nicht erreichen.“