Tschürtz gegen Schlager: Diskussion um MABU

Erstellt am 04. August 2022 | 05:02
Lesezeit: 3 Min
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Der MABU im Zentrum von Diskussionen.
Foto: BVZ
Hans Tschürtz fordert ein Ruftaxi statt des MABU. Bürgermeisterin Claudia Schlager verweist darauf, dass die Zukunft im Ausbau von öffenltichen Verkehrsmitteln liegt.
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Geht es nach Hans Tschürtz, Bürgermeisterkandidat Hans Tschürtz (Liste Johann Tschürtz – Vorwärts Mattersburg) hat sich der MABU nicht bewährt.

Tschürtz will Kosten-Nutzen Rechnung für Bus

„Es ist ersichtlich, dass der Bus seitens der Bevölkerung fast nicht in Anspruch genommen wird. Die Fahrtzeiten sind infolge der vielen Haltestellen zu lange und mühsam. Die Stadtgemeinde hat nicht nur das Rathausprojekt, wo man in den Commerzialbank- Skandal verwickelt wurde ausgelagert, sondern auch den MABU“, so, Tschürtz, der das MABU-Projekt einer Kosten-Nutzen Rechnung unterziehen und danach ein Ruftaxiprojekt für Mattersburg/Walbersdorf umsetzen will.

„Jedes Taxiunternehmen in Mattersburg wird eingebunden und mit einem SUV Elektrotaxi von der Stadt ausgestattet. Es soll in der Gemeinde eine Telefonzentrale eingerichtet werden, wo dem Anrufer sofort das nächste freie Taxi geschickt wird. Somit haben auch ältere Personen die Möglichleit rasch von zu Hause abgeholt zu werden.“

Schlager: „Muss man als längerfristiges Projekt sehen“

Geht es nach Tschürtz, so sollen die Kosten für die Inanspruchnahme gleich sein, wie die derzeitigen MABU-Preise und dieses Projekt Taxiunternehmern erarbeitet und umgesetzt werden.

SPÖ-Bürgermeistin Claudia Schlager: „Den MABU muss man als längerfristiges Projekt sehen. Dazu möchte ich auch sagen, dass sowohl die Einführung als auch die Erweiterung des MABU - zusätzliche Haltestellen und Ausweitung auf Samstag - einstimmig im Gemeinderat beschlossen wurde. Selbstverständlich wird das Projekt MABU auch evaluiert, um anschließend die nötigen Maßnahmen zur Verbesserung setzen zu können.“

Schlager verweist weiters darauf, dass die Zukunft im Ausbau von öffentlichen Verkehrsmitteln liegt, um der Umweltbelastung durch den CO2-Ausstoß, der Verschärfung der Parkplatzsituation und des höher werdenden Verkehrsaufkommens in der Innenstadt entgegenzuwirken. „Abschließend möchte ich noch betonen, dass die positiven Rückmeldungen überwiegen und auch im öffentlichen Linienverkehr gibt es Zeiten, an denen die Busse oder Züge leer oder sehr wenig ausgelastet ihre Routen fahren.“

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