Pläne für neuen Bezirks-Bus. Der City-Bus soll auf den Bezirk ausgeweitet werden. Am 29. Oktober gibt es dazu einen Zusammenkunft mit anderen Gemeinden.

Von Richard Vogler. Erstellt am 23. Oktober 2019 (04:03)
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Mattersburg. Projektleiter Roman Michalek, Günter Schweinberger (Firma Blaguss), Bauamtsleiterin Sonja Biricz , Bürgereisterin Ingrid Salamon, Günter Schmidt (Landesstraßenverwaltung) und Florian Faber (Polizei) bei der Begutachtung der Haltestellen für den Mattersburger Cirty Bus.
BVZ

Die ÖVP fordert in einer Presseaussendung Burgenland-Busse umzusetzen. „Das sind kleine; gemeindeübergreifende Regional-Busse“, so ÖVP-Landesparteiobmann Thomas Steiner. Genau dieses Vorhaben ist für den Bezirk Mattersburg schon länger ein Thema – ausgehend vom Mattersburger City-Bus gibt es Pläne, diesen auch auf den Bezirk auszuweiten.

Nach einer Planungsphase gab es erste konkrete Schritte für für den City-Bus bereits im November vergangen Jahres, bereits zu diesem Zeitpunkt wurde eine Ausweitung auf den Bezirk ins Auge gefasst. Auch schon zu jenem Zeitpunkt, als der City-Bus geplant worden war, wurde eine Anbindung von anderen Gemeinden in Betracht gezogen, hielt SPÖ-Bürgermeisterin Ingrid Salamon bereits im März 2019 fest. „Mit einigen Bürgermeistern aus den Bezirks-Gemeinden hat es mittlerweile Gespräche gegeben“, berichtet nun Salamon. Am Dienstag, den 29. Oktober, wird der nächste Schritt gesetzt. Im Florianihof gibt es an diesem Tag einen Workshop von Seiten des Landes, zu dem Vertreter von interessierter Gemeinden eingeladen sind. Ein Punkt werden auch die Möglichkeiten einer Förderung sein. Je Gemeindebussystem wird vom Land eine Förderung von bis zu 30.000 Euro jährlich gewährt, wenn sich mindestens fünf Gemeinden zusammenschließen.

Bei der letzten Woche abgehaltenen Mattersburger Gemeinderatssitzung gab es auch für den Mattersburger City-Bus den nächsten Schritt: Mit dem Betrieb der Busse wurde die Blaguss Reisen GmbH. beauftragt. Derzeit werden von Fachleuten die Haltestellenbereiche in der Stadt festgelegt. Die aus drei Elektro-Bussen bestehende „Flotte“ soll bereits im April 2020 ihren Betrieb aufnehmen.