„Feel’in Fashion“ siedelt aus Mattersburg ab

Erstellt am 07. Mai 2020 | 04:46
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Auch Olivia Szimak (r.) wechselt von der Mattersburger Innenstadt in die Eisenstädter Fußgängerzone. Gemeinsam mit Daniela Spuller (l., mit Tochter Mia) und Gyöngyi Koch („Lieblingsteil“) geht sie die Partnerschaft „Trigona“ ein.
Foto: zVg
Spuller Dani wechselt in die Eisenstädter Fußgängzerone, betreibt ihr Geschäft unter „Mix and Match“. Auch Olivia Szimak siedelt in die Landeshauptstadt ab.
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Vor 17 Jahren eröffnete Daniela Spuller ihr Modegeschäft „Feel’in Fashion“, am Donnerstag dieser Woche ist der letzte Tag in Mattersburg.

Die gebürtige Forchtensteinerin absolvierte eine Lehre in der Modebranche, nach zehn Jahren wagte sie den Schritt in die Selbständigkeit.

„Es war eigentlich schon immer mein Wunsch, mich selbständig zu machen. In Mattersburg hat es sich dann ergeben“, berichtet Spuller.

„Immer weniger Laufkundschaft“

Die Gründe, warum sie in die Landeshauptstadt absiedelt? „Meine Stammkunden halten mir zwar schon lange Zeit die Treue. Punkto Laufkundschaft hat sich die Situation in der Mattersburger Innenstadt aber sehr gewandelt, diese ist immer weniger der Fall. Für die Zukunft sehe ich in der Eisenstädter Fußgängerzone bessere Chancen, dort ist es auch möglich für mich, Events zu veranstalten“, so Spuller, die ihrem Geschäft auch den neuen Namen „Mix and Match“ verpasst und Anfang Juni eröffnet.

Auch Olivia Szimak (sie betreibt das Nachbargeschäft „Liebesfein“ in der Kochstraße) wird in die Fußgängerzone übersiedeln und will sich dort auf Wohnraumplanung spezialisieren, ihre Deko-Artikel bietet sie weiter an.

Spuller und Szimak werden dort gemeinsam mit Gyöngyi Koch (Modegeschäft „Lieblingsteil“) eine Partnerschaft unter dem Namen „Trigona“ eingehen.

„Mit dem Namen Trigona soll das dynamische Dreieck dargestellt werden. Lieblingsteil, Liebesfein und Mix & Match befinden sich innerhalb eines Dreiecks in der Fußgängerzone. Das Konzept dahinter: Drei Frauen, eine Idee, ein Erlebnis“, berichtet Spuller. Die Corona-Krise hat auch Spuller hart getroffen. „Ich habe fast zwei Monate einen sehr großen Verlust gemacht. Ohne Rücklagen könnte ich nicht weitermachen.“

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