"Smart Region": Bürgerbefragung geht in Verlängerung . Acht Gemeinden haben sich im Bezirk Mattersburg zu einer „Smart Region“ zusammengeschlossen. Klima- und Energiemodellregion Kogelberg soll Nachhaltigkeitsprojekte umsetzen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 10. Januar 2020 (08:59)
Energiemodellregion-Manager Ernst Wild und Christian Illedits, Initiator der Klima- und Energiemodellregion Kogelberg.
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Alle Haushalte der Mitgliedsgemeinden Draßburg, Baumgarten, Schattendorf, Loipersbach, Rohrbach, Hirm, Forchtenstein und Mattersburg mit rund 20.000 Bürgern Bürgerinnen und Bürger haben Fragebögen erhalten und können diese noch bis 14. Januar an den Gemeindeämtern abgeben.

Die Bewohner der Gemeinden haben seit Ende letzten Jahres die Möglichkeit, ihre Meinungen und Ideen zur Bewusstseinsbildung, Energieeffizienz, Bereitstellung von nachhaltiger Energie und Mobilität abzugeben.

"Aufgrund der Feiertage um Weihnachten und Neujahr habe man die Frist, die ursprünglich am 7. Januar enden sollte, um eine Woche verlängert. Dadurch soll möglichst vielen EinwohnerInnen die Möglichkeit gegeben werden, ihre Region mitzugestalten,“ erklärt Christian Illedits, Initiator der Klima- und Energiemodellregion Kogelberg.  

Auswertung durch die FH Burgenland

Die Ergebnisse werden in Kooperation mit der FH Burgenland ausgewertet. "Danach werden die Inhalte präsentiert – mit dem Ziel ein Gesamtmobilitätskonzept für die Region Kogelberg zu entwickeln“, so Energiemodellregion-Manager Ernst Wild.  

Für das Klima sei es nicht fünf vor zwölf, sondern fünf nach zwölf, sind sich die Vertreter der Kogelberg-Gemeinden einig. Deshalb müsse man gemeinsam handeln. „Die interkommunale Zusammenarbeit ist gerade im Bereich der Nachhaltigkeit unabdingbar,“ so Illedits.

Bereits vor wenigen Wochen präsentierten die Gemeinden in Rohrbach den Maßnahmenplan für die „Klima- und Energiemodellregion Kogelberg 2.0. Den Auftakt bildete ein Tag der E-Mobilität in Mattersburg bei dem verschiedene Angebote zum Thema Mobilität präsentiert wurden. All diese Konzepte seien bereits „wirtschaftlich darstellbar“, betont Andreas Schneemann, Berater der KEM Kogelberg.