Glockner wurde bezwungen

Erstellt am 01. September 2018 | 02:53
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Hoch hinaus. Erich Müllner und Franz Zöchling freuten sich, das Gipfelkreuz erreicht zu haben.
Foto: zVg
Drei Draßburger wagten sich gemeinsam mit den Naturfreunden Stinatz auf den Großglockner.
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Erich Müllner, Obmann von den Naturfreunden Draßburg/Baumgarten gemeinsam mit seiner Frau Caroline und Franz Zöchling nahmen zusammen mit zwölf Naturfreunde-Mitgliedern der Ortsgruppe Stinatz den höchsten Berg Österreichs in Angriff und bestiegen diesen erfolgreich. Im Gründungsjahr der Naturfreunde Stinatz bestiegen diese erstmalig den höchsten Berg Österreichs, jetzt 35 Jahre später planten sie erneut die Expedition zum Großglockner. „Wir haben mitbekommen, dass unsere Kollegen aus Stinatz die Wanderung planten und gefragt, ob wir uns anschließen können“, berichtet Erich Müllner, der seit 2016 Obmann der Naturfreunde Draßburg / Baumgarten ist.

Gemeinsam mit den Bergführern Gregor, Peter, Andi, Martin und Marcellus machten sich die Kletterer auf die Zwei-Tages-Tour, die über Eis- und Steinfelder, schmale Grate und ausgesetzte Teilstücke bis auf den Gipfel führte. Der Abstieg dauerte insgesamt 13 Stunden an einem Tag. Es war eine super Erfahrung, auch wenn es körperlich anstrengend war“, so Müllner. „Der Wettergott hatte an diesem Tag mit uns ein Einsehen und präsentierte uns ein unglaubliches Bilderbuch-Panorama.

Überglücklich konnten wir nun einige Minuten auf dem höchsten Punkt Österreichs verweilen, um danach mit dem beschwerlichen Abstieg auf der gleichen Route zu beginnen“, berichteten die Naturfreunde Stinatz, die sich bei ihren Freunden aus Draßburg bedankten: „Recht herzlicher Dank gilt unseren Bergführern unter der Leitung von Gregor Krenn sowie unseren Freunden aus Draßburg, die diese Tour einzigartig gemacht haben.“

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