Ex-Gemeindebedienstete soll Gelder abgezweigt haben. "Kurier": Verdacht der Amtsmissbrauchs - Schadenshöhe laut Staatsanwaltschaft Eisenstadt noch Gegenstand der Ermittlungen

Von Redaktion, APA. Erstellt am 23. September 2017 (11:17)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Symbolbild
APA (Symbolbild/dpa)

Einer ehemaligen Gemeindebediensteten von Neudörfl (Bezirk Mattersburg) wird Amtsmissbrauch im Zusammenhang mit der Einhebung von Gebühren vorgeworfen. Die Polizei sei mit Ermittlungen gegen die Frau beauftragt worden, bestätigte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Eisenstadt, Roland Koch, einen Bericht der Tageszeitung "Kurier" (Samstagsausgabe).

Es werde vermutet, dass die Ex-Mitarbeiterin Gelder aus verschiedenen Gebühren, etwa für die Aufbahrungshalle oder den Friedhof, abgezweigt habe. Die Schadenshöhe sei noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Gemeinde habe aufgrund von "massiven Hinweisen" auf Missbrauch bei der Gebühreneinhebung Ende August Anzeige an die Staatsanwaltschaft erstattet, so Koch.

Laut "Kurier" war die Betroffene nach Bekanntwerden der Vorwürfe vom Dienst freigestellt worden. Mittlerweile habe sie gekündigt.