„Grünes Licht“ für betreutes Wohnen erteilt. Nach sechs Jahren Verhandlungen wurde eine Einigung erzielt. Dem Bau von 26 Wohnungen steht nichts mehr im Weg.

Von Sandra Koeune. Erstellt am 20. Dezember 2017 (05:44)
NOEN, Erwin Wodicka
Symbolbild

Schon seit sechs Jahren ist vom Bau des Projektes „Betreubares Wohnen“ die Rede. Nun wurde grünes Licht gegeben. Lange war nicht geklärt, wem der Grund gehört. Das Grundstück war vom Land Burgenland in den Besitz des Gesundheitsdienstleisters VAMED und der KRAGES übergegangen.

„Es ist jetzt endlich geklärt, wem das Grundstück gehört"

Im Oktober konnte diese Frage beantwortet werden: „Es ist jetzt endlich geklärt, wem das Grundstück gehört, in den vergangenen fünf Jahren wurde es ja den verschiedensten Stellen des Landes zugerechnet“, erklärte Bürgermeister Dieter Posch der BVZ. Um die Wohnungen verwirklichen zu können, hat die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft, der Bauträger, mit der KRAGES, die weiterhin Grundeigentümer ist, einen Baurechtsvertrag abgeschlossen. „Es wurde eine Einigung gefunden“, erklärt OSG-Geschäftsführer Alfred Kollar.

Geplant werden 26 moderne Wohnungen, die es Menschen ermöglichen sollen, eigenständig, aber wenn nötig doch mit der benötigten Unterstützung, möglichst lange selbstständig wohnen zu können. Neudörfls Ortschef Dieter Posch, SPÖ, erklärt das so: „Wir werden sehen, welche Bedürfnisse die Bewohner dieses Hauses haben werden und werden ihren Bedürfnissen auch entgegenkommen. Barrierefreiheit ist selbstverständlich, ein Raum für eine Pflegefachkraft wird auf jeden Fall gebaut.“ Die Planung für den Bau wird von dem Neudörfler Architekturbüro Kruczynski durchgeführt.

Bauarbeiten werden im Laufe des Winters ausgeschrieben

„Die kleineren Wohnungen werden eine Größe von rund 50 Quadratmeter haben, die größeren werden sogar über 60 Quadratmeter haben. Wir werden die Bauarbeiten im Laufe des Winters ausschreiben“, berichtet Kollar weiter.

Bevor die eigentlichen Bauarbeiten starten können, muss erst einmal das ehemalige Verwaltungsgebäude abgerissen werden. Die Abrissarbeiten sollen, abhängig von der Witterung, im Februar beginnen. Mit dem Bau der Wohnungen soll kurz vor Ostern begonnen werden.