Plan: Polizeistelle im Mattersburger Pappelstadion

Die „Schnellen Reaktionskräfte“ sollen vorübergehend im ersten Stock des Vereinshauses einquartiert werden.

Erstellt am 19. August 2021 | 06:36
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Im ersten Stock des Vereinsgebäudes sollen mit 1. September die Schnellen Reaktionskräfte der Polizei einziehen.
Foto: Vogler

In jedem Bundesland sollen ab 1. September die „Schnellen Reaktionskräfte“ (SRK) als neue Polizei-Einsatzgruppe tätig werden.

Für das Burgenland wurde man nun hinsichtlich des Standortes in Mattersburg fündig.

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„Aus strategischen Gründen“, so Landespolizei-Mediensprecher Helmut Marban, sei das Nordburgenland als Dienststellen-Standort der Schnellen Reaktionskräfte sinnvoll.

Vereinshaus als erster Standort

„Nach Prüfung verschiedener Objekte hat das Landespolizeikommando nunmehr einen Standort in Mattersburg gefunden: im Hauptgebäude und ehemaligen Vereinshaus des Sportvereins Mattersburg, das im Eigentum der Stadt Mattersburg steht“, berichtet der Leiter der polizeilichen Öffentlichkeitsarbeit im Burgenland.

Der neue Polizei-Stützpunkt soll planmäßig am 1. September 2021 eingerichtet sein. Der dazu notwendige Vertrag über eine vorübergehende Nutzung des Gebäudes zwischen der Landespolizeidirektion und der Stadtgemeinde werde rechtzeitig geschlossen werden, so Marban. Hierzu sei ein Beschluss des Mattersburger Gemeinderats notwendig.

Schon jetzt bedanke sich die Landespolizeidirektion für die „rasche und gute Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Mattersburg“.

Die für das Burgenland zur Verfügung stehenden Schnellen Reaktionskräfte werden im Endausbau 38 Polizistinnen und Polizisten umfassen. Aufgabe der SRK ist es, „bedarfsbezogen, kurzfristig und in hoher Personalstärke wesentliche Aufgaben des Exekutivdienstes im gesamten Burgenland zu verstärken“.

„Der Fokus gilt Hot-Spot-Bereichen – wie dem Bereich der Bekämpfung der Schlepperei, Hilfs- und Suchaktionen und Alarmfahndungen“, informiert Helmut Marban.

„Als Gemeinde haben wir immer gesagt, dass das Vereinshaus das Haus des Sports bleiben wird“, sagt Bürgermeisterin Ingrid Salamon. Mehr wolle sie zu dem Projekt der Polizei noch nicht sagen.