Feel’in Fashion siedelt in Eisenstadt an

Erstellt am 11. Mai 2020 | 05:34
Lesezeit: 2 Min
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Auch Olivia Szimak (r.) wechselt von der Mattersburger Innenstadt in die Eisenstädter Fußgängerzone. Gemeinsam mit Daniela Spuller (l., mit Tochter Mia) und Gyöngyi Koch („Lieblingsteil“) geht sie die Partnerschaft „Trigona“ ein.
Foto: zVg
Spuller Dani übersiedelt von Mattersburg in die Eisenstädter Fußgängzerone, ihr Geschäft heißt hier „Mix and Match“.
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Vor 17 Jahren eröffnete Daniela Spuller ihr Mattersburger Modegeschäft „Feel’in Fashion“, am Donnerstag dieser Woche ist dort ihr letzter Tag. Die gebürtige Forchtensteinerin absolvierte eine Lehre in der Modebranche, nach zehn Jahren wagte sie den Schritt in die Selbständigkeit.

„Es war eigentlich schon immer mein Wunsch, mich selbständig zu machen. In Mattersburg hat es sich dann ergeben“, berichtet Spuller.

„Immer weniger Laufkundschaft“

Die Gründe, warum sie in die Landeshauptstadt absiedelt? „Meine Stammkunden halten mir zwar schon lange Zeit die Treue. Punkto Laufkundschaft hat sich die Situation in der Mattersburger Innenstadt aber sehr gewandelt, diese ist immer weniger der Fall. Für die Zukunft sehe ich in der Eisenstädter Fußgängerzone bessere Chancen, dort ist es auch möglich für mich, Events zu veranstalten“, so Spuller, die ihrem Geschäft auch den neuen Namen „Mix and Match“ verpasst und Anfang Juni eröffnet.

Nachbar-Geschäft kommt auch gleich mit

Auch Olivia Szimak (sie betreibt das Nachbargeschäft „Liebesfein“ in der Kochstraße) wird in die Fußgängerzone übersiedeln und will sich dort auf Wohnraumplanung spezialisieren, ihre Deko-Artikel bietet sie weiter an.

Die Dritte im Frauen-Bunde

Spuller und Szimak werden dort gemeinsam mit Gyöngyi Koch (Modegeschäft „Lieblingsteil“) eine Partnerschaft unter dem Namen „Trigona“ eingehen.

„Mit dem Namen soll das dynamische Dreieck dargestellt werden. Lieblingsteil, Liebesfein und Mix & Match befinden sich innerhalb eines Dreiecks in der FuZo. Das Konzept: Drei Frauen, eine Idee, ein Erlebnis“, berichtet Spuller.

Die Corona-Krise hat auch Spuller hart getroffen. „Ich habe zwei Monate einen sehr großen Verlust gemacht. Ohne Rücklagen könnte ich nicht weitermachen.“

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