Manfred Zachs: „War eine tolle und großartige Zeit“. Nach neunjähriger Obmanntätigkeit im Tennisverein Marz wird Manfred Zachs von Reinhard Tritremmel abgelöst. Der scheidende Obmann zieht Bilanz.

Von Christian Artner. Erstellt am 21. März 2019 (03:26)
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Alt-, Neo- und scheidender Obmann Alois Giefing, Reinhard Tritremmel und Manfred Zachs.
zVg

„Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören. Es war eine tolle, großartige Zeit“, sagt Manfred Zachs, der neun Jahre lang als Obmann den Tennisverein in Marz geführt hat. Schöne Momente gab es für den 57-Jährigen während dieser Periode zuhauf. In seine Amtszeit fallen große sportliche Erfolge wie etwa der Aufstieg der ersten Mannschaft in die höchste burgenländische Tennisliga.

„Ich habe die Spieler von klein auf mitbetreut und bin selber als Mannschaftsführer mit ihnen zu den ganzen Spielstätten gefahren. Es hat großen Spaß gemacht, diese Erfolge mitzuerleben.“

Auch viele Infrastrukturprojekte konnten umgesetzt werden, unter anderem wurde ein Grillplatz mit Überdachung angrenzend an das Klubhaus gebaut sowie betonierte Entsorgungsboxen für Grünschnitt und Altsand geschaffen. Als Grund seiner Amtsniederlegung nennt er eine geplante Strukturveränderung im Verein.

„Ich war immer ein Obmann vom alten Schlag wie er in vielen Vereinen üblich ist. Ich habe viele Ideen gehabt und versucht, auch alle umzusetzen, und das zehrt schon an einem, wenn man sich um alles kümmern will.“

„Ich war immer ein Obmann vom alten Schlag wie er in vielen Vereinen üblich ist. Ich habe viele Ideen gehabt und versucht, auch alle umzusetzen, und das zehrt schon an einem, wenn man sich um alles kümmern will.“

Mit der neuen Struktur im Verein sollen Aufgaben besser delegiert werden. „Ich habe mich mit Reinhard Tritremmel, der mein absoluter Wunschkandidat als Nachfolger war, abgesprochen, dass es sinnvoll ist eine, neue Struktur aufzuziehen, ich aber nach neun Jahren nicht mehr damit beginnen möchte.“ Da Zachs aber der Verein am Herzen liegt, will er ihm auch in Zukunft treu bleiben und zu seiner alten Rolle als Mannschaftsreferent zurückkehren.

Zum Tennis kam Zachs als Kind über einen Freund. „Ich habe damals viel ausprobiert, von Fußball über Schwimmen, bis hin zu Rad- und Skifahren. Das Tolle am Tennis ist, dass man den Sport bis ins hohe Alter ausüben kann.“ Dadurch sei er generationsübergreifend. „Am Nebenplatz spielt jemand, der zwanzig Jahre jünger ist und nachher sitzt man mit einem Getränk beisammen und unterhält sich.“ Aufgrund seiner Verdienste wurde Zachs zum Ehrenobmann ernannt.