Sicherheitszone um das Pappelstadion. Um effizienter handeln zu könnten, wurde von der Behörde für das heutige Rapid-Match ein Sicherheitsbereich installiert.

Von Richard Vogler. Erstellt am 26. September 2018 (04:00)
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Stimmung garantiert. Gastiert Rapid im Pappelstadtion so sind auch zahlreiche Anhänger der Grün-Weißen dabei.
Horst Antos

mmer wieder gibt es unrühmliche Vorfälle rund um die Fußballspiele. Letzter Zwischenfall war jener am 16. September beim Spiel gegen die Wiener Austria, als die Anhänger der Grün-Weißen nach Spielende den Platz stürmten und in Richtung Gästesektor laufen wollten, von den Ordnern jedoch daran gehindert werden konnten.

Und auch außerhalb des Stadions mussten Austria-Fans geschützt werden. Am Mittwoch (18.30 Uhr), steht die zweite Runde des ÖFB-Cups am Programm und Rapid gastiert in Mattersburg. Um möglichen Ausschreitungen vorzubeugen, wurde zum ersten Mal in Mattersburg eine Sicherheitszone installiert. „Ich denke, dass das Risiko um ein Vielfaches geringer als bei einem Austria-Match ist, dennoch darf man die Gefahr nicht unterschätzen“, berichtet Bezirkshauptmannstellvertreter Werner Karner.

„Ich denke, dass das Risiko um ein Vielfaches geringer als bei einem Austria-Match ist, dennoch darf man die Gefahr nicht unterschätzen“

Ein Sicherheitsbereich kann im Umkreis von bis zu 500 Metern zu einer Veranstaltungsstätte installiert werden, die Polizei hat damit die Möglichkeit, effizienter und schneller gegen gewaltbereite Fans vorzugehen.

„Für die ‚normalen‘ Fans hat dies keine Auswirkungen, es gibt auch keine durchgehenden Kontrollen am Rande der Zone. Es kann jedoch zum Beispiel bereits vorab Personen mit Stadionverbot der Zutritt in die Zone verboten oder auch Menschen, die bereits vorab auffällig werden, der Zugang zum Stadion verwehrt werden“, so Karner. Neben der verstärkten Präsenz an Beamten (150 Polizisten werden im Einsatz sein), wird es zusätzlich restriktive Kontrollen bei Bengalen geben, auch Spürhunde werden patrouillieren.